Feuer in der Dachgaube (Sendling)
Am spƤten Mittwochabend, dem 25. Juni 2025, kam es in der PassauerstraĆe zu einem Brand im Dachbereich eines Mehrfamilienhauses.
Eine Person wurde verletzt. Die Feuerwehr evakuierte insgesamt 31 Bewohnerinnen und Bewohner.
Starke Rauchentwicklung ā Feuerwehr lokalisiert Brand im Dachgeschoss
Gegen 23:47 Uhr ging bei der Leitstelle die erste Meldung ein.
Zeugen berichteten über starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss eines Wohnhauses. Bereits auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine massive Rauchbelastung fest.
Der Brandherd lieà sich zunächst nicht genau lokalisieren.
Im rückwƤrtigen Bereich des GebƤudes, auf der Dachterrasse bei einer Dachgaube, entdeckten die EinsatzkrƤfte schlieĆlich offene Flammen und dichten Rauch.
Einsatz unter Atemschutz ā schnelle BrandbekƤmpfung verhindert Ausbreitung
Mehrere Trupps unter Atemschutz drangen mit einem C-Strahlrohr in den Gefahrenbereich
vor.
Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, ƶffneten die KrƤfte groĆflƤchig die Fassade
und angrenzende Bauteile rund um die Brandstelle.
Evakuierung des Hauses ā Betreuung im MVG-Bus
WƤhrend der Lƶscharbeiten wurde das gesamte GebƤude evakuiert.
Insgesamt wurden 31 Personen ins Freie gebracht. 20 Betroffene fanden vorübergehend Zuflucht in
einem Bus der MVG, der aufgrund des Einsatzes nicht weiterfahren konnte.
Die Betreuung erfolgte durch EinsatzkrƤfte der Polizei.
Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Tiere gerettet ā “Feuer aus” nach 30 Minuten
Zwei Katzen aus der betroffenen Wohnung konnten lebend geborgen werden. Nach rund 30 Minuten konnte die Feuerwehr schlieĆlich “Feuer aus” melden. AnschlieĆend wurden sƤmtliche angrenzenden Bereiche auf Glutnester überprüft. Es bestand keine weitere Gefahr.
Die evakuierten Bewohner kehrten im Anschluss nach und nach in ihre Wohnungen zurück.
Die Feuerwehr nennt keinen Sachschaden. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Dank an Einsatzkräfte und MVG für schnelle Unterstützung
Ein besonderer Dank gilt der Münchner Polizei sowie der MVG, die kurzfristig einen Bus zur Betreuung der Evakuierten bereitstellte.
