Flugzeugabsturz in Watzenborn-Steinberg fordert zwei Todesopfer
Ein schweres Flugzeugunglück hat sich am Dienstagvormittag am Segelflugplatz in Watzenborn-Steinberg ereignet. Gegen 11.30 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von dem Absturz einer kleineren Propellermaschine. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten umgehend zur Unglücksstelle aus.
Ersthelfer und Rettungskräfte leiten Reanimation ein
Am Unfallort fanden Ersthelfer sowie die Einsatzkräfte zwei leblose Personen in dem abgestürzten Flugzeug vor. Die Helfer begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Anschließend brachte der Rettungsdienst die beiden Verletzten in Krankenhäuser. Trotz aller medizinischen Bemühungen erlagen beide Männer später ihren schweren Verletzungen.
Seelsorger betreuten vor Ort sowohl Einsatzkräfte als auch Zeugen des tragischen Unglücks.
Großräumige Absperrung nach Absturz
Die Propellermaschine war in einem Feld neben der Start- und Landebahn abgestürzt. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass von dem Wrack weitere Gefahren ausgehen, sperrten die Einsatzkräfte den Bereich großräumig ab. Anwohner waren von den Maßnahmen jedoch nicht betroffen.
Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes übernahmen anschließend die Sicherung des Flugzeugs. Hintergrund war eine mit einem Notfallsystem verbundene Sprengladung, die zunächst entschärft werden musste. Erst danach konnten die Ermittler gefahrlos an das Wrack herantreten.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Die Ursache des Flugzeugabsturzes in Watzenborn-Steinberg ist derzeit noch unklar. Auch Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang nicht vor. Die abgestürzte Maschine wurde sichergestellt.
Zur Klärung des Unglücks übernahm vor Ort ein Experte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die weiteren Ermittlungen. Die Untersuchungen sollen nun klären, wie es zu dem Absturz kommen konnte.
Zwei Männer kommen ums Leben
Bei den Verstorbenen handelt es sich um den 69-jährigen Piloten der Maschine sowie seinen 56 Jahre alten Begleiter. Beide erlitten bei dem Absturz tödliche Verletzungen.
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Informationen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung finden Sie unter www.bfu-web.de.
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