Bundespolizei stoppt Afghanen mit Aufenthaltsverbot
Die Flughafen Frankfurt Abschiebung beschäftigt aktuell die Bundespolizei am größten deutschen Airport. Beamte stellten am 12. März im öffentlichen Bereich des Flughafens Frankfurt am Main einen 20-jährigen afghanischen Staatsangehörigen fest, der sich nicht in Deutschland aufhalten darf. Nach den bisherigen Angaben war der Mann kurz zuvor aus Oslo angekommen. Seinen ursprünglich geplanten Weiterflug nach Pakistan trat er jedoch nicht an.
Nach Angaben der Bundespolizei bestand gegen den 20-Jährigen bereits ein nationales Einreise- und Aufenthaltsverbot. Hintergrund dafür soll ein früherer unerlaubter Aufenthalt in Deutschland gewesen sein. Dieser Fall liegt laut Mitteilung gut ein Jahr zurück. Damals erfolgte bereits die Abschiebung des Mannes nach Oslo.
Bundespolizei leitet neues Ermittlungsverfahren ein
Mit dem erneuten Antreffen des Mannes in Frankfurt folgten unmittelbar weitere Maßnahmen. Die Bundespolizei leitete ein neues Ermittlungsverfahren gegen den afghanischen Staatsangehörigen ein. Außerdem veranlassten die Beamten die Haftvorführung, um die erneute Abschiebung am Folgetag nach Norwegen vorzubereiten.
Damit rückt die Abschiebung erneut in den Fokus der Sicherheitsbehörden. Der Fall zeigt, dass Verstöße gegen bestehende Einreise- und Aufenthaltsverbote bei Kontrollen an internationalen Flughäfen schnell auffallen können. Gerade der Flughafen Frankfurt spielt bei grenzpolizeilichen Maßnahmen eine zentrale Rolle, weil dort täglich zahlreiche internationale Flüge ankommen und abgehen.
Ankunft aus Oslo, Weiterflug nach Pakistan nicht angetreten
Besonders relevant bleibt in diesem Fall die Reiseroute des 20-Jährigen. Nach der Ankunft aus Oslo hielt sich der Mann im öffentlichen Bereich des Flughafens auf. Seinen geplanten Flug nach Pakistan trat er nach den vorliegenden Informationen nicht an. Warum er den Weiterflug nicht nutzte, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Fest steht jedoch: Wegen des bestehenden Verbots durfte er sich nicht in Deutschland aufhalten. Genau deshalb griff die Bundespolizei ein und leitete die nächsten Schritte ein. Die Flughafen Frankfurt Abschiebung nach Norwegen sollte bereits am Folgetag vorbereitet werden.
Behörden reagieren konsequent
Die Maßnahmen der Bundespolizei unterstreichen die konsequente Linie der Behörden bei Verstößen gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote. Im aktuellen Fall blieb es nicht bei einer Kontrolle. Vielmehr folgten sofort ein neues Ermittlungsverfahren und die Vorbereitung der erneuten Abschiebung nach Norwegen.
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Mehr Informationen zur Arbeit der Bundespolizei gibt es auf der offiziellen Internetseite der Behörde. Informationen zum internationalen Luftverkehrsstandort bietet außerdem der Flughafen Frankfurt.
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