Frankfurt: Feuerwehr errichtet Notunterkunft nach kurzfristiger Räumung am Eschenheimer Tor
Nach der kurzfristigen Räumung einer vom Frankfurter Verein genutzten Fläche in der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor hat die Feuerwehr Frankfurt gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräften eine Notunterkunft eingerichtet. Hintergrund der Räumung war ein extern beauftragtes Brandschutzgutachten, das eine sofortige Schließung der Räumlichkeiten erforderlich machte.
Keine kurzfristige Alternative verfügbar
Die Stadt Frankfurt suchte nach eigenen Angaben intensiv nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für die dort untergebrachten Menschen. Aufgrund der kurzfristigen Entwicklung und fehlender verfügbarer Unterkünfte im Stadtgebiet konnte jedoch keine unmittelbare Alternative gefunden werden.
Angesichts der aktuellen Witterungsbedingungen entschied sich die Stadt deshalb für die Einrichtung einer temporären Notunterkunft. Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl stimmte sich dazu mit Sicherheitsdezernentin Annette Rinn ab und bat die Feuerwehr Frankfurt um Unterstützung.
Feuerwehr errichtet Zeltunterkunft
Trotz der derzeit angespannten Lage in der Notfallrettung setzte die Feuerwehr Frankfurt den Auftrag um. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Kräften entstanden in der Eschenheimer Anlage fünf Zelte. Jedes Zelt bietet Platz für bis zu 20 Personen.
Die Notunterkunft am Eschenheimer Tor verfügt über Feldbetten, Sitzgelegenheiten sowie Einmalschlafplätze und soll den betroffenen Menschen zunächst Schutz und eine grundlegende Versorgung bieten.
Humanitäre Notlösung
Markus Röck, Direktor in der Branddirektion, erklärt:
„Wir haben aufgrund der humanitären Krisensituation eine absolute Notlösung umgesetzt, um die Versorgung der betroffenen Personen sicherzustellen. Die aufgestellten Zelte sind aktuell die einzige Möglichkeit, um den Menschen schnellstmöglich Schutz und Unterstützung zu bieten.“
Zahlreiche ehrenamtliche Kräfte im Einsatz
Am Aufbau der Notunterkunft am Eschenheimer Tor beteiligten sich Einsatzkräfte der Fachgruppe Katastrophenschutz sowie Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren aus Berkersheim, Ginnheim, Fechenheim, Oberrad, Schwanheim, Griesheim, Eschersheim und Niederursel.
Wie lange die Notunterkunft am Eschenheimer Tor bestehen bleibt, steht derzeit noch nicht fest. Die Stadt Frankfurt arbeitet weiterhin an einer dauerhaften Unterbringung der betroffenen Menschen.
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