
Frau entdeckt tote Hundewelpen: PETA setzt Belohnung aus !
BAYERN - HUNDEWELPEN - TIERQUÄLEREI
Eine Spaziergängerin fand sechs tote Hundewelpen im Wald. Die Polizei sucht nach dem Täter. Nun hat die Tierschutzorganisation PETA eine Belohnung ausgesetzt.
Biessenhofen – Eine Frau hat bei Biessenhofen im Allgäu einen grausigen Fund gemacht: Auf einer Gassirunde fand sie am Freitag (21. März) laut eines Polizeiberichtes sechs tote Hundewelpen in einem Wald. Die Tierschutzorganisation PETA hat nun eine Belohnung für Hinweise auf den oder die Täter ausgesetzt. Denn Polizei wie Tierschützer gehen davon aus, dass die Tiere mutmaßlich getötet wurden.
Tote Welpen im Wald – Polizei geht von Tötung aus
„Es ist kaum vorstellbar, was den Hundekindern vor ihrem Tod angetan wurde. Wir sorgen uns auch um ihre Mutter“, sagt Jana Hoger, Tierpsychologin und Fachreferentin bei PETA. „Wir hoffen, dass durch Zeugenhinweise die Hintergründe zum Tod der sechs Hundebabys aufgeklärt werden und der Täter umgehend ermittelt wird. Wer wehrlose Tiere quält, tötet und derart beseitigt, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“
Wer Hinweise liefern kann, die dabei helfen, den oder die Täter zu erwischen und rechtskräftig zu verurteilen, bekommt eine Belohnung von 1000 Euro. Wer etwas beobachtet oder anderweitige Hinweise habe, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation zu melden – „auch anonym“.
Welpen waren zum Zeitpunkt des Todes mindestens vier Wochen alt
Die Welpen wurden nahe einer Lichtung in einem Wald bei Biessenhofen (Landkreis Ostallgäu) abgelegt worden, wo eine Spaziergängerin sie fand. Zum Zeitpunkt ihres Todes waren die Hunde wohl mindestens vier Wochen alt. „Aufgrund der Auffindesituation muss davon ausgegangen werden, dass die Welpen getötet wurden“, informierte damals die Polizei. Aus diesem Grund werde nun wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.
TZ