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Gesuchter Dieb prügelt sich und attackiert Arzt

Regensburg - Haftbefehl - Schlägerei

Gesuchter Dieb prügelt sich und attackiert Arzt

Regensburg

Montagnacht (25. September) hat sich ein 24-Jähriger am Hauptbahnhof Regensburg mit einem
19-jährigen Deutschen geprügelt. Bei der Überprüfung seiner Personalien durch die Bundespolizisten stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Als ein Arzt später seine Wunde behandeln wollte, griff er den Arzt und die Polizeibeamten an.

Gegen 22:30 Uhr informierte ein Bahnmitarbeiter das Bundespolizeirevier Regensburg über eine Schlägerei vor einem Supermarkt am Hauptbahnhof Regensburg. Eine herbeigeeilte Bundespolizeistreife entdeckte einen der Beteiligten am Nebeneingang zum Bahnhof.

Eine Überprüfung der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der 24-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten nahmen den Rumänen fest. Zudem konnten die Beamten weitere Beteiligte und Zeugen der Schlägerei feststellen.

Ersten Erkenntnissen zufolge schlug der 24-lährige Rumäne einem 19-jährigen Deutschen ins Gesicht. Die Retourkutsche folgte prompt: Der 19-Jährige antwortete auf die Attacke mit mehreren Faustschlägen. Nun mischte sich ein 34-jähriger Deutscher ein, der den 19-Jährigen würgte.

Der 24-jährige Rumäne trug von der Auseinandersetzung einen Cut an der Hand davon. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht.

Bundespolizisten bringen 24-Jährigen zum Bundespolizeirevier Regensburg und eröffneten Haftbefehl

Die Bundespolizisten brachten den 24-Jährigen zum Bundespolizeirevier Regensburg und eröffneten den Haftbefehl. Der Mann war rechtskräftig wegen Diebstahls mit Waffen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken erließ einen Haftbefehl zur Strafvollstreckung, weil er eine fällige Geldstrafe nicht beglichen hatte. Der Rumäne gab an, dass er seine Justizschulden in Höhe von rund 500 Euro derzeit nicht bezahlen könne. Daher muss er nun die Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Zur Prüfung der Gewahrsamsfähigkeit forderten die Bundespolizisten einen Arzt an. Als dieser die verletzte Hand des 24-Jährigen versorgen wollte, attackierte er den Arzt und die anwesenden Polizeibeamten. Der Arzt und die Bundespolizisten blieben unverletzt.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg ordnete eine Blutentnahme an. Die Beamten lieferten den Mann in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein. Auf ihn wartet bereits ein neues Ermittlungsverfahren: Die Beamten zeigten ihn wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte an.

Auch gegen die beiden Deutschen wird wegen Körperverletzung ermittelt.

 

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