Giftanschlag in Mülheim an der Ruhr: Mehrere Ponys qualvoll vergiftet
Ein erschütternder Giftanschlag in Mülheim an der Ruhr hat über die Feiertage für großes Entsetzen gesorgt. Auf einem Ponyhof im Hexbachtal starben mehrere Tiere, nachdem Unbekannte offenbar Gift ausgelegt hatten. Die Tat traf nicht nur die Halter hart, sondern schockierte auch zahlreiche Anwohner und Tierfreunde.
Ponys nach Giftanschlag gestorben
Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen die Ponys die giftige Substanz über Futter oder Wasser auf. Mindestens drei Tiere starben kurze Zeit später. Weitere Ponys zeigten schwere Vergiftungserscheinungen und mussten umgehend tierärztlich behandelt werden. Die Besitzer reagierten sofort, konnten jedoch nicht mehr alle Tiere retten.
Der Ponyhof liegt im beliebten Landschaftsschutzgebiet Hexbachtal und dient vielen Menschen als Naherholungsort. Gerade deshalb sorgt der Giftanschlag in Mülheim an der Ruhr für besonders große Bestürzung. Viele Besucher bringen regelmäßig Kinder und Hunde in das Gebiet.
Polizei ermittelt wegen Tierquälerei
Die Polizei Mülheim an der Ruhr leitete umgehend Ermittlungen wegen eines schweren Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Einsatzkräfte sicherten Spuren vor Ort und entnahmen Proben. Fachleute prüfen derzeit, um welche Substanz es sich genau handelt und wie die Täter vorgingen.
Die Ermittler bitten dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Beobachtungen im Bereich des Ponyhofes gemacht hat oder Personen bemerkt hat, die sich ungewöhnlich verhielten, soll sich bei der Polizei melden. Hinweise nimmt auch die Polizei Nordrhein-Westfalen entgegen.
Große Anteilnahme und Sorge in der Region
Der Fall löste weit über Mülheim hinaus Betroffenheit aus. In sozialen Netzwerken äußerten viele Menschen ihr Mitgefühl und forderten eine konsequente Aufklärung. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass auch andere Tiere oder sogar Menschen durch ausgelegtes Gift in Gefahr geraten könnten.
Tierhalter im Ruhrgebiet überprüfen nun verstärkt ihre Anlagen. Experten raten dazu, Futterstellen regelmäßig zu kontrollieren und verdächtige Gegenstände sofort zu melden. Informationen zum Schutz von Tieren veröffentlicht unter anderem der Deutsche Tierschutzbund.
Tierschutzdelikte keine Bagatelle
Giftanschläge auf Tiere gelten als schwere Straftaten. Sie verursachen enormes Leid und können strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Auch das Bundeskriminalamt weist regelmäßig auf die hohe Gefährlichkeit solcher Taten hin.
Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus Deutschland findest Du in unserer Rubrik Deutschland. Zusätzliche Berichte rund um Tierquälerei und Ermittlungen veröffentlicht blaulichtmyk.de regelmäßig.
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