Großbrand in Gewerbebetrieb an der Ruhrorter Straße
Mülheim an der Ruhr, 28.04.2026: Ein massiver Großbrand in Mülheim hat am Dienstagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 14:58 Uhr alarmierten Einsatzkräfte die Feuerwehr zu einem Gewerbebetrieb an der Ruhrorter Straße. Bereits während der Anfahrt war eine weithin sichtbare Rauchsäule erkennbar.
Altpapierballen stehen nahezu vollständig in Vollbrand
Vor Ort bestätigte sich die dramatische Lage: Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern standen gepresste Altpapierballen nahezu vollständig in Flammen. Der Großbrand entwickelte sich rasch und sorgte für eine massive Rauchentwicklung.
Mitarbeitende des Betriebes versuchten noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, erste Löschmaßnahmen einzuleiten. Dabei verletzte sich eine Person. Der Rettungsdienst versorgte den Betroffenen zunächst vor Ort und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen
Aufgrund der starken Brandentwicklung sowie eines erheblichen Funken- und Partikelflugs richteten die Einsatzkräfte sofort eine sogenannte Riegelstellung ein. Ziel war es, angrenzende Gebäude und Werkshallen vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen.
Die Feuerwehr war mit vier Löschzügen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreichen Sonderfahrzeugen im Einsatz. Der Großbrand in Mülheim erforderte umfangreiche Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Sicherung der Umgebung.
Unterstützung durch Feuerwehr Oberhausen
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung über längere Strecken unterstützte die Feuerwehr Oberhausen den Einsatz mit einem sogenannten Hytrans Fire System (HFS).
Weitere Informationen zur Arbeit der Feuerwehr finden Sie auch auf der offiziellen Seite der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr.
Aufwendige Nachlöscharbeiten dauern an
Im weiteren Verlauf müssen die brennenden Papierballen unter schwerem Atemschutz mit Räumgeräten auseinandergezogen werden. Nur so können versteckte Glutnester gezielt gelöscht werden.
Die Einsatzmaßnahmen werden sich voraussichtlich noch über mehrere Stunden hinziehen.
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Offizielle Informationen und Hinweise stellt auch die Polizei NRW bereit.
