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Großbrand in Quickborn: Einfamilienhaus in Vollbrand

24. Juni 2026 3 Minuten gelesen
Großbrand in Quickborn

Flammen-Inferno in Quickborn: Haus brennt komplett nieder!

Ein Großbrand in Quickborn hat am späten Abend einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 21:00 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West die Freiwillige Feuerwehr Quickborn zu einem gemeldeten Feuer in der Hasloher Twiete.

Aufgrund zahlreicher Notrufe erhöhte die Leitstelle bereits in einer frühen Einsatzphase das Alarmstichwort auf „Feuer, zwei Löschzüge“. Schon während der Anfahrt erkannten die Einsatzkräfte eine weithin sichtbare Rauchwolke über dem Stadtgebiet.

Mehrere Explosionen während der Notrufphase gemeldet

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass ein Einfamilienhaus in Holzbauweise bereits in Vollbrand stand. Zahlreiche Anrufer hatten zuvor wiederholt Explosionen aus dem Gebäude gemeldet.

Aufgrund der Lage erhöhte Zugführer Björn Fehrs das Alarmstichwort auf „Feuer, drei Löschzüge“. Zusätzlich alarmierten die Verantwortlichen die Freiwillige Feuerwehr Hasloh zur Unterstützung nach.

Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Mehrere handgeführte Strahlrohre kamen zum Einsatz, um das Feuer einzudämmen und eine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung, sodass die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen erfolgreich verhindern konnten.

Gastank, Gasflaschen und Benzinkanister sorgen für zusätzliche Gefahr

Während der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte einen Gastank mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Litern. Wegen der besonderen Gefahrenlage leiteten die Feuerwehrkräfte umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ein.

Die Einsatzkräfte kühlten den Gastank kontinuierlich, bis das enthaltene Gas kontrolliert über das Sicherheitsventil abgeblasen war. Darüber hinaus bargen Feuerwehrleute mehrere Gasflaschen sowie Benzinkanister aus dem Brandobjekt und brachten diese aus dem Gefahrenbereich.

Anschließend kühlten sie die Behälter kontrolliert weiter, um Gefahren für Einsatzkräfte und Anwohner auszuschließen.

Großeinsatz mit zahlreichen Kräften aus dem Kreis Pinneberg

Durch die hohe thermische Belastung mussten die eingesetzten Atemschutzgeräteträger regelmäßig ausgetauscht werden. Deshalb alarmierte die Einsatzleitung weitere Kräfte nach.

Zusätzlich unterstützte die Feuerwehrbereitschaft des Kreises Pinneberg die Maßnahmen zur Löschwasserversorgung. Neben den Feuerwehren aus Hasloh, Bilsen und Tangstedt kamen auch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Ortsverband Barmstedt sowie des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg zum Einsatz.

Wegen der starken Rauchentwicklung informierten die Behörden die Bevölkerung über die Warn-App NINA. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Gebäude mit Bagger eingerissen

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Christian Grundorf verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Einsatzlage.

Um alle Glutnester erreichen zu können, musste das Gebäude im weiteren Verlauf kontrolliert mit einem Bagger eingerissen werden. Durch das schrittweise Öffnen der Gebäudestruktur konnten die Einsatzkräfte versteckte Brandstellen freilegen und gezielt ablöschen.

Gegen 02:00 Uhr beendeten die Einsatzkräfte die letzten Maßnahmen und übergaben die Einsatzstelle an die Polizei.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Zur Ursache des Brandes sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit keine Informationen vor. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei.

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr.

Weitere Informationen zum Brandschutz finden Sie beim Deutschen Feuerwehrverband sowie beim Technischen Hilfswerk.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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