Volksmusik-Star Heino (87) hat sich im Streit um den Titel eines Filmprojekts durchgesetzt. Der Sänger wollte nicht mehr in der Produktion „Die Rettungsschwimmer:innen“ auftreten. Deshalb schaltete er sogar seinen Anwalt ein. Nun hat die Produzentin den Titel geändert.
Heino gerät wegen Filmtitel mit Produzentin aneinander
Im August stand Heino für den Pilotfilm „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ vor der Kamera. Die Dreharbeiten fanden in Österreich statt. Der bekannte Sänger übernahm eine Gastrolle und spielte sich selbst.
Doch während der Dreharbeiten entstand ein Streit. Regisseurin und Produzentin Stefanie Mayer (31) änderte den ursprünglichen Filmtitel in „Die Rettungsschwimmer:innen“.
Für Heino kam diese Änderung nicht infrage. Der Musiker lehnt das Gendern seit Jahren ab. Deshalb forderte er, dass der Film wieder seinen ursprünglichen Namen erhält.
Heino schaltet wegen Gender-Streit seinen Anwalt ein
Zunächst erklärte Mayer, dass es sich bei dem neuen Namen lediglich um einen Arbeitstitel handele. Allerdings erfuhr Heino später, dass die Produktion den Film weiterhin unter dem gegenderten Titel vermarkten wollte.
Daraufhin zog der Sänger Konsequenzen. Er beauftragte seinen Rechtsanwalt damit, die Verwendung seiner Filmaufnahmen zu untersagen.
In dem Anwaltsschreiben an die Produzentin heißt es laut BILD:
„Wir untersagen Ihnen hiermit die Verwertung, Veröffentlichung, Verbreitung oder sonstige Nutzung jeglichen unseren Mandanten betreffenden Materials in Wort und Bild im Rahmen der streitgegenständlichen Produktion.“
Damit machte Heino deutlich, dass er unter dem geänderten Titel nicht mehr Teil des Films sein wollte.
Produzentin ändert den Filmtitel erneut
Wenige Tage nach dem Anwaltsschreiben traf Stefanie Mayer eine neue Entscheidung. Der Film soll nun wieder „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ heißen.
Damit kann auch Heinos Gastauftritt Bestandteil der Produktion bleiben.
Laut Informationen erklärte Mayer, dass sie den Arbeitstitel entsprechend geändert habe. Gleichzeitig betonte sie, dass sie weiterhin hinter gendergerechter Sprache und ihren persönlichen Überzeugungen stehe.
Für sie stehe nun jedoch der Erfolg des Filmprojekts im Vordergrund.
Heino sieht sich nach Gender-Streit bestätigt
Der 87-jährige Sänger begrüßt die Entscheidung.
Außerdem bekräftigte Heino seine grundsätzliche Ablehnung gendergerechter Sprache. Seiner Ansicht nach habe das Gendern die deutsche Sprache negativ verändert.
Der Heino Gender-Streit endet damit vorerst mit einer Einigung über den Filmtitel. Die Produzentin hält an ihrer Haltung zur gendergerechten Sprache fest. Gleichzeitig trägt das Filmprojekt wieder seinen ursprünglichen Namen.
Heino bleibt Teil des Filmprojekts
Nach der Entscheidung soll Heino weiterhin im Film zu sehen sein. Der Konflikt um den Namen hatte zuvor sogar dazu geführt, dass der Sänger die Entfernung seiner Aufnahmen verlangte.
Mit der Rückkehr zum ursprünglichen Titel haben die Beteiligten nun eine Lösung gefunden, die eine weitere Zusammenarbeit ermöglicht.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
