Hipp-Erpresser gefasst: Polizei nimmt 39-jährigen Verdächtigen fest
Meta-Beschreibung: Hipp-Erpresser gefasst: Ermittler nehmen einen 39-jährigen Verdächtigen nach vergifteter Babynahrung fest.
Festnahme nach Erpressungsfall um Hipp-Babynahrung
Im Fall der manipulierten Hipp-Babynahrung melden die Behörden einen wichtigen Ermittlungserfolg. Ein 39-jähriger Mann steht im Verdacht, den Babykosthersteller Hipp erpresst zu haben. Die österreichischen Ermittlungsbehörden nahmen den Tatverdächtigen fest.
Der Fall hatte viele Eltern stark verunsichert. Denn in Österreich, Tschechien und der Slowakei fanden Ermittler einzelne manipulierte HiPP-Babykostgläschen. Untersuchungen ergaben, dass sich darin Rattengift befand. Deshalb rief HiPP offiziell Babykostgläschen zurück, die bei SPAR Österreich gekauft wurden.
Hipp-Erpresser gefasst: Ermittler verfolgen elektronische Spur
Nach Medienberichten führte unter anderem eine elektronische Spur aus einer Erpressernachricht zu dem Verdächtigen. Außerdem sollen Videoaufnahmen aus einem Supermarkt die Ermittlungen unterstützt haben. Die Sonderkommission „Glas“ koordinierte den Einsatz.
Der mutmaßliche Hipp-Erpresser soll zwei Millionen Euro in Kryptowährung gefordert haben. Zudem soll er gedroht haben, weitere Babynahrung zu vergiften. Die Ermittler prüfen nun weiterhin alle Hintergründe der Tat. Nach bisherigen Angaben soll der Mann allein gehandelt haben.
Deutschland laut HiPP nicht vom Rückruf betroffen
HiPP betont, dass das deutsche Sortiment nicht vom aktuellen Rückruf betroffen ist. Das Unternehmen spricht von einer kriminellen Manipulation außerhalb der Produktion. Die Gläschen hätten das Werk nach Unternehmensangaben in einwandfreiem Zustand verlassen.
Eltern sollen dennoch aufmerksam bleiben. Verdächtige Gläser tragen nach bisherigen Informationen einen weißen Sticker mit rotem Kreis am Glasboden. Außerdem sollten Verbraucher immer auf einen intakten Vakuumverschluss achten. Auffällige Produkte dürfen nicht verzehrt werden.
Warnung bleibt trotz Festnahme wichtig
Auch nach der Festnahme bleibt der Fall ernst. HiPP empfiehlt betroffenen Kunden in Österreich, entsprechende Gläschen nicht zu füttern und bei SPAR zurückzugeben. Der Kaufpreis soll auch ohne Kassenbon erstattet werden.
Der Fall zeigt, wie schnell ein Erpressungsversuch Familien in mehreren Ländern verunsichern kann. Weitere Entwicklungen zu Kriminalfällen in Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland.
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