Stadt sperrt Bereich unterhalb der Europabrücke
Das Hochwasser am Peter-Altmeier-Ufer in Koblenz hat deutliche Spuren hinterlassen. Nachdem die Wasserstände der Mosel in den vergangenen Tagen stark angestiegen waren, stellte die Stadtverwaltung am Mittwoch einen Schaden im Bereich unterhalb der Europabrücke fest.
Uferbefestigung durch Moselhochwasser beschädigt
Das Moselhochwasser beschädigte die Uferbefestigung erheblich. Infolge der hohen Wasserstände wurde ein rund fünf Meter langes Teilstück des Gehwegs unterspült. Der Belag brach ein und machte den Abschnitt unpassierbar.
Das Hochwasser am Peter-Altmeier-Ufer führte damit zu einer konkreten Gefahrenstelle für Fußgängerinnen und Fußgänger. Die betroffene Fläche liegt direkt unterhalb der Europabrücke.
Sofortmaßnahmen der Stadt Koblenz
Die Stadtverwaltung Koblenz reagierte umgehend. Einsatzkräfte dichteten die beschädigte Stelle zunächst von innen mit Sandsäcken ab. Diese Maßnahme soll verhindern, dass weiterer Untergrund abrutscht und zusätzliches Pflaster einbricht.
Zudem sperrte die Stadt die Gefahrenstelle vollständig ab. Parallel richtete sie auf der angrenzenden Straße einen provisorischen Notgehweg ein. Die Verantwortlichen sicherten diesen Bereich entsprechend ab, damit Fußgänger den Abschnitt weiterhin passieren können.
Weitere Schritte in Abstimmung
Die endgültige Behebung des Schadens befindet sich derzeit in Abstimmung. Voraussetzung für weitere Arbeiten ist ein weiter sinkender Wasserstand der Mosel. Außerdem bindet die Stadt die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ein, da diese für die Uferbefestigung zuständig ist.
Das Hochwasser am Peter-Altmeier-Ufer zeigt damit deutlich, welche Auswirkungen die erhöhten Pegelstände auf die Infrastruktur haben können. Die Stadt Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich um besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.
Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland. Informationen rund um Hochwasserlagen stellt zudem die Stadt Koblenz sowie die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bereit.
