ICE-Notbremsung im Bremer Hauptbahnhof: Mann entgeht tödlichem Unfall
Ein lebensgefährlicher Vorfall ereignete sich im Bremer Hauptbahnhof, als ein ICE auf seiner Fahrt aus Karlsruhe nur durch eine schnelle Reaktion des Lokführers einen schweren Unfall verhindern konnte.
Der ICE 1576 befand sich bei der Einfahrt in den Bahnhof, als der Triebfahrzeugführer auf Gleis 6 plötzlich eine Person im Gleisbereich erkannte.
Schnellbremsung verhindert Schlimmeres
Der LokfĂĽhrer leitete umgehend eine Schnellbremsung ein. Diese Reaktion rettete einem Mann vermutlich das Leben.
Der Zug verlangsamte seine Geschwindigkeit so stark, dass sich die Person etwa in der Mitte des Bahnsteigs in letzter Sekunde aus dem Gleisbereich auf den Bahnsteig retten konnte. Weder der Mann noch die Reisenden im ICE erlitten Verletzungen.
Unmittelbar nach dem Vorfall floh der Mann vom Bahnsteig. Die ICE Notbremsung Bremen führte dennoch zu umfangreichen Ermittlungen durch die Bundespolizei, da es sich um einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr handelte.
Videoauswertung bringt Klarheit
Die Auswertung der Videoaufzeichnungen ergab, dass der Mann sich nur rund fĂĽnf Sekunden vor der Einfahrt des ICE in den Gleisbereich begeben hatte.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er offenbar Pfandflaschen einsammeln. Nur das schnelle Handeln des Lokführers verhinderte eine Tragödie.
Ein speziell geschulter Super-Recognizer der Bundespolizei erkannte den Mann weniger als 24 Stunden später in der Vorhalle des Bremer Hauptbahnhofs wieder.
Die Beamten identifizierten den 27-jährigen Ukrainer eindeutig durch einen Abgleich bereits gespeicherter Fingerabdrücke.
Mann gesteht gefährlichen Eingriff
Der in Bremen wohnhafte Mann gestand den gefährlichen Eingriff in den Bahnbetrieb. Die ICE Notbremsung Bremen zeigt erneut, wie schnell lebensbedrohliche Situationen im Bahnbereich entstehen können.
Bundespolizei warnt eindringlich
Die Bundespolizei Bremen appelliert eindringlich an alle Reisenden, niemals Bahngleise zu betreten. Selbst bei verlorenen Gegenständen wie Smartphones oder Taschen besteht im Gleisbereich bei aktivem Bahnverkehr jederzeit akute Lebensgefahr.
Stattdessen sollten Betroffene immer Bahnpersonal oder die Bundespolizei informieren. Diese holen Gegenstände unter sicheren Bedingungen aus dem Gleisbereich.Â
Die ICE Notbremsung Bremen verdeutlicht, dass Leichtsinn im Bahnbereich fatale Folgen haben kann – und dass Aufmerksamkeit und Professionalität Leben retten.
