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Kind stürzt 25 Meter von Klippe

16. September 2025 3 minutes read
Kinding, Landkreis Eichstätt, Kind stürzt 25 Meter von Klippe, Klippensturz Bayern, Bergwacht, Polizei Oberbayern Nord, Rettungshubschrauber, Krisenintervention

Kinding: Kind stürzt 25 Meter von Klippe – Rettung per Hubschrauber

In Kinding im Landkreis Eichstätt kommt es am Sonntagnachmittag, dem 14. September 2025, zu einem dramatischen Unglück. Ein 13-Jähriger stürzt rund 25 Meter von einer Klippe in die Tiefe. Die Einsatzkräfte bringen ihn daraufhin mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Obwohl der Junge beim Aufprall schwere Verletzungen erleidet, betont die Polizei, dass keine akute Lebensgefahr besteht. Da seine vier Freunde den Absturz miterleben, kümmert sich ein Kriseninterventionsteam sofort um sie.

Wie es zu dem Unfall kam

Der Jugendliche erkundet zusammen mit vier Freunden das felsige Gelände am Ortsrand von Kinding. Dort gibt es schmale Pfade, steile Abhänge und sogar ein verlassenes Gebäude. Während die Gruppe einen Bereich nahe einer Klippe untersucht, rutscht der Junge plötzlich ab und verliert den Halt. In der Folge stürzt er mehrere Meter in die Tiefe und prallt schließlich gegen einen Felsvorsprung, bevor er am Boden liegen bleibt. Seine geschockten Freunde alarmieren sofort die Rettungskräfte und geben den Notruf ab.

Schnelle Rettung dank Hubschrauber

Wenige Minuten später treffen erste Kräfte von Rettungsdienst und Polizei ein. Da die Einsatzleitung erkennt, dass der Abtransport über Land zu lange dauern würde, fordert sie einen Rettungshubschrauber an. Die Teams sichern zunächst die Absturzstelle, bevor sie den verletzten Jungen medizinisch versorgen. Anschließend bringen sie ihn per Luftrettung schnell und schonend in eine Klinik. Währenddessen betreuen speziell geschulte Kräfte der Krisenintervention die jungen Augenzeugen, die stark unter Schock stehen.

Polizei warnt vor Gefahren

Die Polizei Oberbayern Nord weist darauf hin, dass Abkürzungen abseits der Wege und ungesicherte Kanten ein hohes Risiko bergen. Deshalb sollte jeder, der sich in felsigem Gelände bewegt, stets festen Halt prüfen und gefährliche Klippen meiden. Vor allem Kinder brauchen klare Regeln, da ein falscher Schritt fatale Folgen haben kann. Zudem empfiehlt die Polizei, in exponiertem Gelände nur mit geeigneter Ausrüstung und in Begleitung erfahrener Personen unterwegs zu sein.

Tipps für sichere Touren

  • Halten Sie Abstand zu Kanten und meiden Sie lockeres Geröll.
  • Planen Sie Ausflüge nie alleine, besonders nicht mit Kindern.
  • Wählen Sie im Ernstfall sofort den Notruf 112 und geben Sie den Standort so präzise wie möglich durch.
  • Achten Sie auf Anzeichen psychischer Belastung nach einem Unfall und nehmen Sie Hilfe an.

Weitere Infos

Mehr über regionale Zuständigkeiten finden Sie bei der Polizeiinspektion Eichstätt. Informationen zur alpinen Rettung und zur Prävention von Unfällen bietet die Bergwacht Bayern.

Mehr zum Thema

Weitere aktuelle Blaulicht-Nachrichten finden Sie in unserer Rubrik Deutschland sowie in den neuesten News.

 

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