aufgefundene Hundewelpen
Bei einer groß angelegten Polizeikontrolle in Kirchheim haben Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße festgestellt. Besonders auffällig waren ein Lastwagen mit rund sieben Tonnen unzureichend gesicherten Feuerwerkskörpern und ein Gespann mit zwölf Hundewelpen. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts auf illegalen Tierhandel.
Großkontrolle in Kirchheim dauert 24 Stunden
Von Mittwoch (28. Oktober) bis Donnerstag (29. Oktober 2026) führte die osthessische Polizei eine 24-stündige Kontrollaktion im Bereich der alten Autobahnmeisterei in Kirchheim durch. Dabei erhielt sie Unterstützung vom Zoll sowie von Polizeikräften aus Thüringen und Bayern.
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich auf den Schwerlastverkehr, Kleintransporter und die Schleierfahndung. Ihr Ziel war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und mögliche Straftaten aufzudecken.
Sieben Tonnen Feuerwerkskörper auf Lastwagen schlecht gesichert
Ein Gliederzug aus dem Landkreis Diepholz fiel den Beamten besonders auf. Das Fahrzeug transportierte rund sieben Tonnen Feuerwerkskörper. Allerdings entdeckten die Polizisten erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung.
Aufgrund großer Ladelücken und unzureichender Sicherung war ein Teil der Ladung bereits verrutscht. Die Feuerwerkskörper ließen sich mit geringem Kraftaufwand bewegen.
Dadurch bestand die Gefahr, dass sich die Ladung weiter verschiebt und möglicherweise gefährliche Stoffe freisetzt.
Erst nachdem die Verantwortlichen die Feuerwerkskörper ordnungsgemäß gesichert hatten, durfte der Lastwagen seine Fahrt fortsetzen.
Zwölf Hundewelpen bei Kontrolle an der A5 entdeckt
Auch die Schleierfahndung brachte einen auffälligen Fund. An der A5 im Bereich der Rastanlage Rimberg kontrollierten Einsatzkräfte ein ungarisches Gespann aus einem Auto und einem Pferdeanhänger.
Im Anhänger entdeckten sie zwölf Mischlingswelpen. Für die Tiere konnten nach bisherigen Erkenntnissen weder die entsprechenden Papiere noch die erforderlichen Genehmigungen vorgelegt werden.
Deshalb entstand der Verdacht auf illegalen Tierhandel. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und zog das zuständige Veterinäramt hinzu.
Welpen sollen in Tierheim kommen
Die zwölf Hundewelpen sollen zeitnah eine medizinische Untersuchung erhalten. Anschließend ist ihre Unterbringung in einem nahegelegenen Tierheim vorgesehen.
Nach einer ersten Einschätzung geht es den Tieren den Umständen entsprechend gut.
Verdacht auf Drogen am Steuer
Ein weiterer Schwerpunkt der Großkontrolle in Kirchheim lag auf Kleintransportern. Dabei überprüften Polizei und Zoll unter anderem die Fahrtüchtigkeit der Fahrer.
Bei einem Fahrzeugführer ergab sich der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war. Die Einsatzkräfte veranlassten eine Blutentnahme und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.
110 Fahrzeuge und 125 Personen kontrolliert
Die Bilanz der 24-stündigen Kontrollaktion zeigt zahlreiche Verstöße. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte:
- 110 Kraftfahrzeuge
- 125 Personen
- Neun Fahrzeuge, denen sie die Weiterfahrt zunächst untersagten
Je nach Art und Schwere der Verstöße leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein oder fertigten Strafanzeigen.
Parallel zur Kontrolle erhielten außerdem 40 Berufsschüler der Werner-von-Siemens-Schule aus Wetzlar praktische Einblicke in die Arbeit der Polizei. Sie begleiteten den Fernfahrerstammtisch Hessen und informierten sich über die Anforderungen im Schwerlastverkehr.
Polizei betont Bedeutung gemeinsamer Kontrollen
Polizeioberrat Jürgen Gleitsmann, Leiter der Direktion Verkehrssicherheit/Sonderdienste, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden und Bundesländern.
Die Ergebnisse zeigen nach Einschätzung der Polizei, wie wichtig gezielte Kontrollen sind, um Verstöße aufzudecken und Gefahren im Straßenverkehr frühzeitig zu erkennen.
Weitere Polizeimeldungen findest du in unserer Rubrik Aktuelle Nachrichten.
Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.
Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
