Zweijährige steckt mit Kopf in Toilettensitz – Feuerwehr greift zur Säge
München. Einen ungewöhnlichen Einsatz erlebte die Feuerwehr am Mittwochabend, 26. August 2026, im Münchner Stadtteil Moosach. Eine Zweijährige steckte in einem Toilettensitz fest und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Auch die Eltern schafften es nicht, den Kunststoffring vom Kopf des Kindes zu entfernen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18.17 Uhr bei einer jungen Familie in der Hanauer Straße. Das Mädchen hatte gespielt und dabei den Kopf durch die Öffnung eines Kindertoilettensitzes gesteckt. Anschließend ließ sich der Sitz nicht mehr zurück über den Kopf ziehen.
Eltern alarmieren die Feuerwehr in München
Die Eltern versuchten zunächst, ihre Tochter mit Haushaltswerkzeug aus der misslichen Lage zu befreien. Ihre Bemühungen blieben jedoch erfolglos. Daraufhin verständigten sie über den Notruf die Integrierte Leitstelle München.
Die Leitstelle schickte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Familie. Die Einsatzkräfte verschafften sich vor Ort schnell einen Überblick. Dabei entschieden sie, den Toilettensitz vorsichtig aufzutrennen. Die Meldung „Zweijährige steckt in Toilettensitz fest“ nahm damit ein glückliches Ende.
Feuerwehr durchtrennt Toilettensitz mit Metallsäge
Die Feuerwehrleute verwendeten das Sägeblatt einer Metallsäge und durchtrennten damit behutsam den Kindertoilettensitz. Anschließend entfernten sie den geöffneten Kunststoffring vorsichtig vom Kopf des Mädchens.
Während der Rettungsaktion bewahrte die Zweijährige offenbar tapfer die Ruhe. Die Einsatzkräfte konnten sie unverletzt befreien. Eine medizinische Behandlung war nach den vorliegenden Angaben nicht erforderlich. Das Mädchen kam mit dem Schrecken davon.
Ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz endet glimpflich
Der Einsatz zeigt, wie schnell beim Spielen eine unerwartete Situation entstehen kann. Als die eigenen Befreiungsversuche nicht zum Erfolg führten, reagierten die Eltern und holten professionelle Hilfe. Dadurch konnten die Feuerwehrleute den Sitz kontrolliert durchtrennen und das Verletzungsrisiko für das Kind möglichst gering halten.
Für die junge Familie dürfte der Schreck zunächst groß gewesen sein. Am Ende blieb jedoch vor allem die Erleichterung: Obwohl die Zweijährige in einem Toilettensitz feststeckte, erlitt sie keine Verletzungen.
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