Tuning-Kontrolle Koblenz: Polizei stellt Motorrad nach Tempo 220 sicher
Die Tuning-Kontrolle Koblenz führte am vergangenen Samstag erneut zu mehreren Verstößen im Straßenverkehr. Das Tuning-Kontrollteam der Polizeidirektion Koblenz kontrollierte gemeinsam mit der Verkehrsdirektion Koblenz gezielt die Tuning-, Poser- und Raserszene. Neben zahlreichen Ordnungswidrigkeiten leitete die Polizei auch ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.
Mehr technisch veränderte Fahrzeuge kontrolliert
Während der Tuning-Kontrolle Koblenz registrierten die Einsatzkräfte eine leichte Zunahme technisch modifizierter Fahrzeuge. Der überwiegende Teil der überprüften Autos befand sich jedoch in einem ordnungsgemäßen und legalen Zustand.
Lediglich in drei Fällen stellten die Beamten das Erlöschen der Betriebserlaubnis fest. Die betroffenen Fahrzeuge durften in dieser Form nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.
Elf Poserverstöße in der Koblenzer Innenstadt
Obwohl sich insgesamt nur wenige Besucher in der Koblenzer Innenstadt aufhielten, stellten die Polizeikräfte erneut zahlreiche sogenannte Autoposer fest. Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte elf Verstöße im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Die regelmäßigen Kontrollen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und Anwohner vor unnötigem Lärm sowie gefährlichen Fahrmanövern schützen.
184 km/h statt erlaubter 100 km/h
Im Rahmen mobiler Geschwindigkeitskontrollen mit einem Provida-Fahrzeug stellte die Polizei außerdem acht Geschwindigkeitsverstöße fest. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 184 km/h auf einer Strecke mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Gleich zwei Fahrzeugführer erreichten diesen Wert.
Motorradfahrer mit rund 220 km/h unterwegs
Besonders gravierend fiel der Fall eines Motorradfahrers aus. Gegen ihn leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens (Alleinrennen) ein.
Der Mann erreichte auf der B9 mit seinem Motorrad Geschwindigkeiten von rund 220 km/h. Das Motorrad befand sich nach Polizeiangaben erst seit drei Wochen in seinem Besitz. Den Führerschein hatte der Fahrer erst vor vier Wochen erhalten.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz beschlagnahmten die Einsatzkräfte sowohl das Motorrad als auch den Führerschein noch vor Ort. Beide Gegenstände wurden zum Zweck der Einziehung sichergestellt.
Kontrollen werden fortgesetzt
Die Polizei kündigt an, die Tuning-Kontrolle Koblenz auch künftig regelmäßig fortzusetzen. Ziel bleibt es, illegale technische Veränderungen, überhöhte Geschwindigkeiten sowie gefährliches Fahrverhalten konsequent zu verfolgen und dadurch die Sicherheit auf den Straßen der Region zu erhöhen.
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