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Koblenzer Jugendamt gedenkt der Opfer des Gewaltverbrechens in Stade

9. Juli 2026 2 Minuten gelesen
Koblenzer Jugendamt gedenkt der Opfer von Stade

Koblenzer Jugendamt gedenkt der Opfer des Gewaltverbrechens in Stade

Das Koblenzer Jugendamt gedenkt der Opfer von Stade mit einer Schweigeminute. Die Stadt Koblenz setzte damit ein sichtbares Zeichen der Anteilnahme und Solidarität nach dem schweren Gewaltverbrechen, das sich Ende Juni in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ereignet hatte.

Im Innenhof des Rathausgebäudes II versammelten sich Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz sowie zahlreiche Mitarbeitende des Koblenzer Jugendamtes. Gemeinsam gedachten sie der sechs Menschen, die bei der Gewalttat ums Leben kamen. Drei der Opfer arbeiteten in der betroffenen Jugendhilfeeinrichtung, drei weitere waren Beschäftigte des Jugendamtes Hannover.

Schweigeminute und stille Zeichen des Gedenkens

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung entzündeten die Teilnehmenden eine Kerze und legten einen Blumenstrauß nieder. Anschließend gedachten sie der Opfer und ihrer Angehörigen mit einer Schweigeminute.

Mit dieser Geste brachte die Stadt Koblenz ihre Anteilnahme und ihr Mitgefühl zum Ausdruck. Das Koblenzer Jugendamt gedenkt der Opfer von Stade und setzt damit zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für Menschen, die sich täglich für den Schutz und das Wohl von Kindern, Jugendlichen und Familien einsetzen.

Bürgermeisterin zeigt sich tief betroffen

Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz zeigte sich erschüttert über die Ereignisse:

„Die Tat in Stade macht uns alle sprachlos. Menschen, die sich beruflich für den Schutz und das Wohl von Kindern, Jugendlichen und Familien einsetzen, verdienen höchsten Respekt. Stattdessen wurden sie Opfer einer unfassbaren Gewalttat. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.“

Die Worte der Bürgermeisterin unterstreichen die große Betroffenheit innerhalb der Stadtverwaltung und des Jugendamtes. Mitarbeitende aus dem sozialen Bereich leisten täglich einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben zum Schutz besonders schutzbedürftiger Menschen.

Solidarität mit den Betroffenen

Das Koblenzer Jugendamt gedenkt der Opfer von Stade und bekundet damit seine Solidarität mit den Angehörigen, den Kolleginnen und Kollegen sowie allen Betroffenen des tragischen Ereignisses. Die Gedenkveranstaltung verdeutlichte, dass Gewalt gegen Beschäftigte im sozialen Bereich tiefe Spuren hinterlässt und bundesweit Bestürzung auslöst.

Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz finden Sie in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendschutz bietet das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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