Bei einem schweren Unfall in Königswinter hat eine Autofahrerin am Montag schwere Verletzungen erlitten. Auf der Dissenbachtalstraße zwischen Königswinter-Stieldorf und Bonn-Hoholz kam ihr Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Feuerwehr musste hydraulische Rettungsgeräte einsetzen, um die Frau aus dem Fahrzeug zu befreien.
Unfall Königswinter: Feuerwehr rückt zur Dissenbachtalstraße aus
Am Montag, 2. November 2026, alarmierte die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Königswinter um 13:07 Uhr. Das Einsatzstichwort lautete „TH3 – Person eingeklemmt“.
Nach Angaben der Feuerwehr war ein Mittelklassewagen von der Landstraße abgekommen. Anschließend kollidierte das Fahrzeug mit einem Baum und kam im Graben zum Stehen.
Über das automatische E-Call-Notrufsystem des Autos konnte die Leitstelle Kontakt zur verletzten Fahrerin aufnehmen. Außerdem verständigten Ersthelfer die Rettungskräfte. Sie berichteten von schwarzem Rauch, der aus dem Unfallwagen aufstieg.
Feuerwehr kann Fahrzeugbrand ausschließen
Als die ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, stellten sie keinen Fahrzeugbrand fest. Dennoch sorgten sie vorsorglich für den Brandschutz.
Zudem sicherten die Feuerwehrleute den Wagen im Graben gegen ein mögliches Umstürzen. Anschließend bereiteten sie die Rettung der schwer verletzten Fahrerin vor.
Hydraulische Rettungsgeräte kommen zum Einsatz
Um die Frau möglichst schonend aus dem Unfallwagen zu retten, setzten die Einsatzkräfte hydraulische Rettungsgeräte ein. Damit trennten sie Fahrzeugteile ab und schufen den notwendigen Zugang zur Patientin.
Die Rettungskräfte arbeiteten dabei eng mit dem Rettungsdienst zusammen. Auch ein Notarzt unterstützte die medizinische Versorgung.
Unfall Königswinter: Rettungshubschrauber angefordert
Aufgrund der schweren Verletzungen der Autofahrerin kam zusätzlich ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Dieser sollte einen schnellen Transport in eine Unfallklinik ermöglichen.
Neben der Feuerwehr waren auch der bodengebundene Rettungsdienst und ein Notarzt vor Ort.
Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Landstraße zwischen Königswinter-Stieldorf und Bonn-Hoholz gesperrt.
Mehrere Feuerwehreinheiten im Einsatz
Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter rückte mit den Einheiten Bockeroth und Oelberg aus. Außerdem kamen der Rüstwagen und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Uthweiler zum Einsatz.
Der Einsatzführungsdienst übernahm die Koordination der Rettungsmaßnahmen. Die ebenfalls alarmierte Löscheinheit Holtdorf der Freiwilligen Feuerwehr Bonn musste nicht tätig werden.
Weitere Einzelheiten zur Ursache des Unfalls in Königswinter gehen aus den bisherigen Angaben der Feuerwehr nicht hervor.
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