Krankenhaus Boppard: Gespräche zwischen Stadt Koblenz, Landkreis Mayen-Koblenz und Stadt Boppard laufen
Gute Nachrichten für die Region: Nach den Beschlüssen in der Gesellschafterversammlung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein laufen derzeit intensive Gespräche über den Erhalt des Krankenhauses Boppard. Dabei stimmen sich die Stadt Koblenz, der Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Stadt Boppard eng miteinander ab. Ziel bleibt es, den Standort finanziell zu sichern und gleichzeitig eine tragfähige Zukunftsperspektive zu schaffen.
Im Zentrum steht eine mögliche Umgestaltung des Standorts zu einer sogenannten Regioklinik. Damit soll die medizinische Versorgung vor Ort gesichert werden, während gleichzeitig neue Strukturen geschaffen werden, die langfristig wirtschaftlich tragfähig bleiben.
Täglicher Austausch zwischen Langner und Haseneier
Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Koblenz’ Oberbürgermeister David Langner, und Jörg Haseneier, Bürgermeister der Stadt Boppard, stehen nach Angaben der Beteiligten in einem sehr intensiven, täglichen Austausch. Bereits kurz nach der Entscheidung der Gesellschafterversammlung vereinbarten Langner, Landrat Marko Boos und Haseneier offene und faire Gespräche.
Die Gespräche sollen nicht nur kurzfristige Hilfen ermöglichen, sondern auch die Basis für eine langfristige Lösung schaffen. Denn nur so kann gelten: Krankenhaus Boppard bleibt erhalten – nicht nur auf dem Papier, sondern auch im realen Versorgungsalltag.
Finanzielle Unterstützung und Perspektive: Regioklinik als Schlüssel
Inhaltlich sehen Langner, Boos und Haseneier derzeit die richtigen Ansatzpunkte, um eine finanzielle Unterstützung für den Standort zu gewährleisten und gleichzeitig eine langfristige Perspektive aufzuzeigen. Konkret geht es um die Umgestaltung des Krankenhauses zu einer Regioklinik.
Alle Beteiligten betonen, dass sie zu ihrer jeweiligen Verantwortung stehen. Gleichzeitig arbeiten sie die offenen Fragen konstruktiv ab. Damit rückt das Ziel näher, dass Krankenhaus Boppard bleibt erhalten – auch unter neuen Rahmenbedingungen.
Betrauungsakt und Beschlussentwurf liegen vor
Ein sogenannter Betrauungsakt sowie ein Beschlussentwurf für den Stadtrat liegen laut Angaben bereits im Entwurf vor. Gemeinsam wollen die Partner zu einem raschen Ergebnis kommen. Als Ziel nennen die Beteiligten ein Ergebnis bis Ende des Monats.
Damit setzt die Region ein klares Signal: Krankenhaus Boppard bleibt erhalten, wenn alle kommunalen Partner zusammenarbeiten und tragfähige Entscheidungen treffen.
Langner lobt Boppard: „Endlich geht es um den Erhalt“
Oberbürgermeister David Langner zeigt sich zufrieden über die Gesprächsatmosphäre und lobt Bürgermeister Haseneier sowie den Rat der Stadt Boppard ausdrücklich. Er erklärt:
„Es ist gut mit Jörg Haseneier einen lösungsorientierten und auch mutigen Verhandlungspartner an der Seite zu haben. Endlich geht es um den Erhalt und nicht um Schuldzuweisung.“
Diese Worte machen deutlich: Die Kommunen setzen auf Kooperation statt Konflikt. Gerade in einem sensiblen Bereich wie der medizinischen Versorgung braucht es schnelle und verantwortungsvolle Lösungen.
Haseneier: Beschlussvorschlag soll Grundlage sichern
Auch Bürgermeister Jörg Haseneier betont die Bedeutung des aktuellen Beschlussvorschlags. Er sieht darin eine belastbare Grundlage für den Erhalt des Standorts. Haseneier sagt:
„Mit dem jetzt erarbeiteten Beschlussvorschlag für die kommunalen Gremien liegt nunmehr eine aus unserer Sicht belastbare Grundlage für den Erhalt unseres Krankenhauses vor.“
Gleichzeitig bedankt er sich bei Oberbürgermeister Langner und Landrat Boos. Er verweist dabei ausdrücklich auf die Interessen von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
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Stadtrat Boppard tagt am 23. Februar
Ein wichtiger Termin steht bereits fest: Die nächste Sitzung des Stadtrates Boppard ist für den 23. Februar angesetzt. Dort könnte eine entscheidende Weichenstellung erfolgen. Je nachdem, wie die kommunalen Gremien entscheiden, könnte die Regioklinik-Lösung zügig umgesetzt werden.
Gerade für die Menschen in Boppard und der Umgebung bleibt der Ausgang enorm wichtig. Denn der Standort spielt eine zentrale Rolle für die wohnortnahe medizinische Versorgung – insbesondere in Notfällen.
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Behörden und Gesundheitsversorgung: Offizielle Infos
Wer sich über kommunale Entscheidungen und Hintergründe informieren möchte, findet weitere Informationen auch über offizielle Stellen. Dazu zählen unter anderem:
Mit den aktuellen Gesprächen wächst die Hoffnung, dass die medizinische Versorgung in Boppard stabil bleibt. Gleichzeitig zeigt der Vorgang, wie stark kommunale Zusammenarbeit in Zeiten von Klinikschließungen und steigenden Kosten gefragt ist.
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