Dachhaie im Westerwaldkreis
Im Westerwaldkreis häufen sich aktuell Fälle durch sogenannte Dachhaie im Westerwaldkreis. Die Täter sprechen Hausbesitzer gezielt und unangekündigt an der Haustür an. Dabei behaupten sie, angebliche Schäden an Dachrinnen oder am Dach entdeckt zu haben. Mit dieser Masche versuchen sie, Vertrauen zu erschleichen und schnellen Handlungsdruck aufzubauen.
Täter setzen auf Druck und Täuschung
Die mutmaßlichen Betrüger bieten sofortige Reparaturarbeiten an und drängen auf eine direkte Entscheidung. Anschließend verlangen sie jedoch massiv überhöhte Preise für ihre Leistungen. Zudem führen sie die Arbeiten häufig unsachgemäß aus. Dadurch entstehen nicht selten zusätzliche Schäden am Gebäude, die weitere Kosten verursachen.
In mehreren Fällen lenkten die Täter Hausbesitzer gezielt ab. Währenddessen beschädigten sie Dachrinnen oder andere Bauteile mutwillig, um ihre angeblichen „Feststellungen“ zu untermauern. Dieses Vorgehen verdeutlicht die kriminelle Energie hinter den Dachhaien im Westerwaldkreis.
Opfer mussten Bargeld bei der Bank abheben
Besonders dreist: Teilweise fuhren die Täter ihre Opfer sogar persönlich zur Bank, damit diese Bargeld für die Bezahlung abheben konnten. Mit dieser Methode umgehen sie nachvollziehbare Zahlungswege und erschweren spätere Ermittlungen.
Die Polizei rät daher dringend zur Vorsicht. Wer im Westerwaldkreis wohnt, sollte bei unangekündigten Handwerkerangeboten besonders aufmerksam sein. Weitere aktuelle Warnmeldungen finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland.
Kriminalpolizei gibt klare Verhaltenstipps
Im Zusammenhang mit den Fällen rund um die Dachhaie im Westerwaldkreis empfiehlt die Kriminalpolizei:
- Keine Haustürgeschäfte abschließen
- Sich nicht unter Druck setzen lassen
- Keine Barzahlungen leisten
- Schriftliche Angebote einholen und seriöse Fachbetriebe kontaktieren
- Verdächtige Personen oder Fahrzeuge sofort melden
Hinweise nimmt die Polizei in Montabaur entgegen. Betroffene oder Zeugen können sich direkt an die zuständige Dienststelle wenden oder Informationen über die offizielle Seite der Polizei Rheinland-Pfalz abrufen.
Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern und umgehend Kontakt mit den Behörden aufnehmen. Schnelles Handeln schützt nicht nur das eigene Eigentum, sondern verhindert möglicherweise weitere Straftaten in der Region.
