Drei Kliniken proben Busunfall mit 65 Verletzten
Koblenz. Drei Koblenzer Kliniken proben am Samstag, 26. September 2026, gemeinsam mit Katastrophenschutzeinheiten und der Integrierten Leitstelle Koblenz den Ernstfall. Die Übung in Koblenz gehört zum landesweiten Übungstag, den das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz initiiert. Sie beginnt um 9 Uhr und endet voraussichtlich gegen 16 Uhr.
Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit bei einem Massenanfall von Verletzten und Erkrankten. Die Beteiligten überprüfen insbesondere ihre Kommunikation und die Abläufe zwischen der Übungseinsatzstelle, der Leitstelle und den drei teilnehmenden Krankenhäusern.
Übungsszenario: Reisebusunfall während eines Unwetters
Für die Übung nehmen die Verantwortlichen einen Reisebusunfall im Rahmen eines Unwetterereignisses an. Das Szenario sieht insgesamt 65 verletzte Menschen vor. Verletztendarsteller, sogenannte Mimen, übernehmen dabei die Patientenrollen.
An der Übungseinsatzstelle erfassen die Einsatzkräfte die Patienten strukturiert und führen eine Sichtung durch. Anschließend ordnen sie die Patienten entsprechend ihrem Behandlungsbedarf den teilnehmenden Krankenhäusern zu.
Übung in Koblenz prüft Abstimmung mit Krankenhäusern
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation mit den Kliniken. Die Beteiligten fragen vorhandene Behandlungskapazitäten ab, melden diese zurück und planen auf dieser Grundlage die Transporte sowie die Verteilung der Patienten.
Damit überprüfen die beteiligten Stellen mehrere aufeinander aufbauende Schritte: von der Registrierung und Sichtung an der Einsatzstelle über die Abstimmung freier Kapazitäten bis zur Übergabe in den Krankenhäusern. Die Übung soll zeigen, wo die bestehenden Strukturen tragen und wo die Zusammenarbeit Verbesserungen braucht.
Transporte ohne Blaulicht und Martinshorn
Die Einsatzfahrzeuge fahren während der Übungstransporte ohne Blaulicht und Martinshorn. Die Fahrer nehmen keine Sonderrechte in Anspruch. Sämtliche Transporte der Verletztendarsteller gehören ausschließlich zum Übungsablauf.
In den teilnehmenden Kliniken übergeben die Einsatzkräfte die Mimen an das Krankenhauspersonal. Die Beschäftigten behandeln die Darsteller anschließend unter Übungsbedingungen und wenden dabei ihre Krankenhausalarm- und -einsatzplanung praktisch an.
Kein Grund zur Beunruhigung für die Bevölkerung
Mit der Übung in Koblenz wollen die Verantwortlichen bestehende Abläufe für Ereignisse mit einer größeren Zahl verletzter Menschen überprüfen. Zugleich suchen sie nach Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwischen Katastrophenschutz, Leitstelle und Kliniken weiter zu verbessern.
Für die Bevölkerung besteht kein Grund zur Beunruhigung: Die dargestellten Verletzungen, die Transporte und die Behandlungen gehören ausschließlich zu den Übungsszenarien.
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Erstellt mit Hilfe von KI
