Leichenfund in Hamm: Polizei richtet Mordkommission ein
Am Nachmittag des 26. November sorgte ein Leichenfund in Hamm für einen größeren Polizeieinsatz. Spaziergänger entdeckten gegen 15 Uhr den leblosen Körper eines Mannes unterhalb einer Eisenbahnbrücke. Die alarmierten Einsatzkräfte trafen nur wenige Minuten später am Fundort ein und sicherten das Gebiet weiträumig ab, um erste Ermittlungen aufzunehmen.
Polizei Dortmund übernimmt die Ermittlungen
Die zuständige Polizeibehörde Dortmund übernahm noch am selben Tag die weiteren Schritte. Aufgrund der zunächst unklaren Umstände richteten die Beamten eine Mordkommission ein. Diese Vorgehensweise dient der vollständigen Aufklärung möglicher Fremdeinwirkung, wie es bei ungeklärten Todesfällen üblich ist. Die Ermittler führten umfangreiche Spurensicherungen durch und befragten mögliche Zeugen in der Umgebung.
Der Einsatzort befindet sich in einem Bereich, der sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer gut zugänglich ist. Dadurch ergaben sich für die Ermittler zahlreiche Anknüpfungspunkte, um den Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren.
Ermittlungsstand deutet auf Suizid hin
Nach aktuellem Stand der Untersuchungen deutet vieles darauf hin, dass der Mann durch Suizid ums Leben kam. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben. Die Beamten führen dennoch alle erforderlichen kriminaltechnischen Maßnahmen durch, um den Todesfall vollständig zu klären. Weitere Details zur Identität des Mannes oder zu den Hintergründen des Geschehens nannte die Polizei zunächst nicht.
Bürgerinnen und Bürger, die sich in einer psychischen Notlage befinden oder Suizidgedanken haben, finden Hilfe bei professionellen Beratungsstellen und Notrufnummern. Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, frühzeitig Hilfeangebote wahrzunehmen oder betroffene Personen zu unterstützen.
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