Lkw auf A4 bei Erfurt festgefahren: Navi führt Fahrer auf Grünstreifen
Ein Navigationsfehler hat am Dienstagvormittag (21. Juli 2026) auf der A4 bei Erfurt zu einem ungewöhnlichen Einsatz geführt. Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer geriet mit seinem Sattelzug auf den Grünstreifen der Autobahn und blieb anschließend beim Wenden im Bankett stecken. Die Bergung dauerte mehrere Stunden.
Navigationssystem führte Lkw auf falschen Weg
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 60-Jährige gegen 09:30 Uhr mit seinem Sattelzug auf dem Weg zu einem Abladeort für Bioabfälle. Dafür hätte er einen Wirtschaftsweg entlang der A4 zwischen dem Autobahnkreuz Erfurt und der Anschlussstelle Erfurt-West nutzen müssen.
Stattdessen folgte der Fahrer seinem Navigationssystem und fuhr bei Autobahnkilometer 219,500 irrtümlich auf den Grünstreifen der Richtungsfahrbahn Dresden. Dort legte der Sattelzug rund 300 Meter zurück und verursachte dabei Flurschäden.
Wendemanöver endet im Bankett
Nachdem der Fahrer seinen Irrtum bemerkte, versuchte er, den Sattelzug zu wenden. Dieses Manöver misslang jedoch, da das Fahrzeug im Bankett der A4 in Fahrtrichtung Dresden stecken blieb und sich nicht mehr selbst befreien konnte.
Mehrere Einsatzkräfte sichern Bergung
Für die Bergung arbeiteten die Autobahnmeisterei Erfurt, die Freiwillige Feuerwehr Neudietendorf, die Autobahnpolizeiinspektion Thüringen sowie ein Abschleppunternehmen zusammen.
Die Autobahnmeisterei sperrte gegen 11:30 Uhr den rechten Fahrstreifen im betroffenen Bereich. Erst gegen 16:30 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den festgefahrenen Sattelzug erfolgreich zu bergen.
Verkehrsbehinderungen auf der A4
Während der Bergungsarbeiten kam es durch die Sperrung des rechten Fahrstreifens zu Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Dresden. Nach Abschluss der Bergung konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.
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