Weil sich eine Entenfamilie in den Mainzer Fastnachtsbrunnen verirrt hatte, mussten Polizist:innen des Altstadtreviers ihre Mc-Gyver-Fähigkeiten (Mc-Gyver, TV-Serienheld der mit Klebeband und Taschenmesser mehrfach die Welt rettete)unter Beweis stellen.
Am Dienstagnachmittag hat sich eine Entenmama mit ihren acht KĂźken in den Mainzer Fastnachtsbrunnen am Schillerplatz verirrt. Wie diese kleine Schar dort hineingekommen ist, bleibt ihr Geheimnis. FrĂśhlich schwammen die Kleinen zunächst ihrer Mama hinterher, waren aber nach einiger Zeit dann doch erschĂśpft. Der Weg aus dem Brunnen war Ăźber eine hohe Mauer versperrt und auch die Mama fand keinen richtigen Ausweg. Also alarmierten aufmerksame Tierfreunde die Polizei. Diese erkannte das Problem sofort und fand nach einigem Ăberlegen auch eine LĂśsung. Eine Rampe musste her. Diese sollte es den Kleinen ermĂśglichen aus dem Brunnen zu kommen, aber auch eben wieder hinein. Wie sie es eben selbst wollten. Mit Hilfe von Mc-Gyver-mäĂigen Ideen, Klebeband, einer Getränkekiste und einigem mehr, wurde kurzerhand eine Rampe gebaut, Ăźber die die ganze Familie jederzeit raus und rein kann. UnterstĂźtzt wurde die Polizei beim Bau der ersten Mainzer Entenrampe von netten und tierlieben Menschen. Ihnen gehĂśrt ein groĂes DankeschĂśn.
(Ok, vielleicht ist es nicht die erste Mainzer Entenrampe, aber der Titel ist so schĂśn!)
