Mann in Kreuzberg niedergeschossen: Schüsse vor Bar in der Dudenstraße
In Berlin ist in der Nacht zu Donnerstag ein 37-Jähriger vor einer Bar in der Dudenstraße niedergeschossen worden. Der Mann verließ das Lokal gegen 3.30 Uhr, als ein Unbekannter auf ihn zielte und abdrückte. Bekannte brachten den Verletzten sofort in ein Krankenhaus, wo Ärzte ihn stabilisierten.
Angriff vor Bar – Mordkommission übernimmt Fall
Der Bereich rund um die Dudenstraße ist nachts stark belebt, weshalb sich viele mögliche Beobachter in der Nähe aufhielten. Direkt nach dem Schuss flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Die 3. Mordkommission des Landeskriminalamts ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Laut Polizei besteht für das Opfer keine akute Lebensgefahr.
Viele Hintergründe bleiben jedoch unklar. Die Ermittler prüfen, ob es vorher Streit gab oder ob der Angriff ohne Vorwarnung erfolgte. Angaben zur Waffe oder zur Kleidung des Täters liegen bisher nicht vor. Klar bleibt aber, dass der Angriff gezielt wirkte und der Schütze sein Opfer direkt vor der Bar abpasste.
Polizei sucht Zeugen
Die Ermittler bitten um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen. Zeugen, die Geräusche, Streit oder eine flüchtende Person bemerkten, sollen sich melden. Videoaufnahmen aus Taxis oder privaten Dashcams können ebenfalls wichtig sein.
Wer etwas beobachtet hat, erreicht die Polizei Berlin über die bekannten Kontaktwege. Solche Hinweise helfen häufig, Abläufe besser zu verstehen und Täter schneller zu identifizieren.
Berlin kämpft weiter mit Waffengewalt
In der Hauptstadt kommt es immer wieder zu schweren Gewaltdelikten. Auf unserer Berlin-Übersicht berichten wir regelmäßig über Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Auch andere Fälle zeigen, wie sensibel die Lage ist, etwa die Übersicht zu Schüssen in Berlin. Zudem greifen Behörden hart durch, wie Verfahren gegen Tatverdächtige beweisen, darunter auch Prozesse wie dieser Fall eines angeklagten HNO-Arztes.
Im aktuellen Fall konzentriert sich die Mordkommission auf Spuren, Aussagen und gesicherte Videoaufnahmen. Neue Erkenntnisse sollen helfen, das Motiv und den Täter zu identifizieren. Bis dahin gilt: Nur Informationen aus offiziellen Quellen sind verlässlich.
