SEK greift ein
Ein größerer Einsatz bei der Polizeiinspektion Bitburg hat am Donnerstagabend (5. März) für Aufsehen gesorgt. Gegen 21:20 Uhr betrat ein 25-jähriger Mann den Eingangsbereich der Polizeiinspektion in Bitburg und begann sofort zu randalieren. Der Mann war nach Angaben der Polizei mit einem Messer bewaffnet.
Bereits im Schleusenbereich der Dienststelle schrie der Mann lautstark, verhielt sich aggressiv und versuchte anschließend, in das Innere des Gebäudes zu gelangen.
Polizei verriegelt Dienststelle und fordert Spezialeinheiten an
Die anwesenden Polizeikräfte reagierten sofort auf die Situation. Im Zuge des Einsatzes verriegelten die Beamten das Dienstgebäude sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, um ein Eindringen des Mannes zu verhindern.
Parallel dazu sicherten weitere Einsatzkräfte den Bereich rund um die Polizeiinspektion weiträumig ab. Aufgrund der Gefährdungslage alarmierte die Polizei zusätzlich Kräfte von Spezialeinheiten.
Währenddessen beschädigte der 25-Jährige im Eingangsbereich der Dienststelle mehrere Einrichtungen massiv. Nach Polizeiangaben zerstörte oder beschädigte er unter anderem:
- die Tür zum Inneren des Gebäudes
- Fenster zum Außenbereich
- Elektroinstallationen im Eingangsbereich
SEK nimmt Beschuldigten in der Nacht fest
Der Einsatz in der Polizeiinspektion Bitburg dauerte mehrere Stunden. Erst gegen 00:10 Uhr verschafften sich Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Zutritt zum Eingangsbereich der Dienststelle.
Die Beamten konnten den 25-jährigen Mann schließlich festnehmen. Nach Angaben der Polizei zog sich der Beschuldigte bei der Festnahme leichte Verletzungen zu.
Polizei geht von psychischem Ausnahmezustand aus
Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Mann vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand.
Nach der Festnahme übergaben Einsatzkräfte den 25-Jährigen in medizinische Behandlung.
Dienststelle zeitweise geschlossen
Während des gesamten Einsatzes blieb die Polizeiinspektion Bitburg für Bürgerinnen und Bürger geschlossen. Eingehende Notrufe übernahm in dieser Zeit die Führungszentrale in Trier.
Notwendige Einsätze im Zuständigkeitsbereich übernahmen umliegende Dienststellen.
Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Personen.
Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei unter anderem auf der Seite der Polizei Rheinland-Pfalz.
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