Massen-Wal-Schlachtung auf Färöer-Inseln schockiert Tierschützer
Massen-Wal-Schlachtung auf Färöer-Inseln: Sea Shepherd dokumentiert blutige Jagd auf Wale und Delfine.
Verstörende Aufnahmen von den Färöer-Inseln sorgen international für Entsetzen. Bei einer traditionellen Jagd trieben Menschen Hunderte Wale und Delfine in flache Buchten. Dort töteten sie die Tiere vor den Augen zahlreicher Beobachter.
Die Organisation Sea Shepherd dokumentierte die Massen-Wal-Schlachtung auf Färöer-Inseln mit Videoaufnahmen. Die Bilder zeigen blutrot gefärbtes Wasser, panische Tiere und Helfer, die das Geschehen kritisch begleiteten.
Sea Shepherd dokumentiert blutige Jagd
Nach Angaben der Aktivisten gehört die Jagd zur sogenannten Grindadráp-Tradition. Dabei treiben Boote die Meeressäuger in Richtung Küste. Anschließend töten Beteiligte die Tiere in den Buchten.
Sea Shepherd kritisiert dieses Vorgehen seit vielen Jahren. Die Organisation spricht von massivem Tierleid und fordert ein Ende der Jagd. Außerdem machen die Aktivisten immer wieder auf die weltweite Empörung aufmerksam.
Zwei Aktivisten festgenommen
Während der Dokumentation nahmen die Behörden zwei Aktivisten fest. Sie hatten das Geschehen nach Angaben von Sea Shepherd begleitet und gefilmt. Die Festnahmen verschärfen die Kritik an der Jagd zusätzlich.
Die Massen-Wal-Schlachtung auf Färöer-Inseln löst deshalb erneut eine Debatte aus. Gegner sehen in der Jagd ein grausames Relikt. Befürworter verweisen dagegen auf Tradition und lokale Versorgung.
Internationale Kritik wächst
Viele Menschen reagieren besonders betroffen auf die Aufnahmen, weil ganze Tiergruppen in kurzer Zeit sterben. Zudem zeigen die Bilder, wie brutal der Ablauf auf Zuschauer wirken kann.
Auch frühere Berichte über systematisches Tierleid zeigen, wie stark solche Fälle die Öffentlichkeit bewegen. Daher dürfte die Diskussion um die Färöer-Inseln weitergehen.
Die Massen-Wal-Schlachtung auf Färöer-Inseln bleibt damit ein international beachteter Fall. Sea Shepherd kündigt an, die Jagden weiter zu dokumentieren und politischen Druck aufzubauen.
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