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Massenschlägerei in Berliner Freibad

Berlin

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Berlin – Der harmlose Anlass: ein Bespritzen mit Wasserpistolen. Das Ergebnis: Rund 100 Personen schlagen aufeinander ein – mehrere Verletzte und ein Polizei-Großeinsatz.

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Wie die Polizei am Montag mitteilte, kam es am Sonntagnachmittag zu einer Massenschlägerei in einem Sommerbad im Bezirk Steglitz. Auf BILD-Nachfrage sagten die Berliner Bäderbetriebe, dass es sich um das Sommerbad am Insulaner handele.

Demnach sollen sich gegen 16.25 Uhr zunächst zwei Gruppen, bestehend aus vier und zehn Personen, im Spaß mit Wasserpistolen bespritzt haben. Allerdings entwickelte sich aus dem anfänglichen Spaß erst eine verbale und dann eine körperliche Auseinandersetzung.

Als Sicherheitskräfte schlichten wollten, eskalierte die Situation. Am Ende waren an der Massenschlägerei rund 100 Leute beteiligt – alles festgehalten in mehreren Videos.

Der Horror vor allem für Familien, die mit ihren Kindern den heißen Sonntag mit Spaß im Freibad verbringen wollten. Als die Schlägerei zwischen den rund 100 jungen Männern ausbricht, stehen Kinder im Pulk, im Hintergrund sieht man, wie Mütter aufspringen und ihre Kinder in Sicherheit bringen.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, konnte die aufgeheizte Stimmung schließlich beruhigen. „Erst als insgesamt 13 Funkwagen sowie Teile einer Einsatzhundertschaft am Ort eintrafen, beruhigte sich die Lage“, sagte ein Polizeisprecher dazu am Montag.

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, zu BILD: „Es ist Aufgabe des Veranstalters Personenkontrollen vorzunehmen und auch zu steuern und notfalls zu begrenzen. Das kann man machen. Jeder Diskotheken-Besitzer, der einen ordentlichen Türsteher hat, kann dafür sorgen, dass solches Klientel nicht reingelassen wird. Da kann nicht immer die Polizei kommen. Die Polizei ist eine Strafverfolgungsbehörde und kein Bademeister-Club. Wir können nicht in allen Schwimmbädern mit Hundertschaften präsent sein. Das ist Aufgabe der Veranstalter.“

Körperverletzungen, Landfriedensbruch, Messer-Attacke

Ermittlungen vor Ort führten zunächst zu vier Tatverdächtigen im Alter von 23, zweimal 21 und 15 Jahren. Gegen die vier wird nun wegen besonders schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

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