Messerangriff in Bremen-Walle: Seniorin bei Raubüberfall schwer verletzt
Ein brutaler Raubüberfall in Bremen-Walle erschütterte am Neujahrsmorgen den Stadtteil.
Ein bewaffneter Täter griff eine 71 Jahre alte Frau auf offener Straße an, verletzte sie mit einem Messer schwer und raubte Bargeld.
Dank des schnellen Handelns der Polizei nahmen Einsatzkräfte wenig später einen Tatverdächtigen fest.
Täter griff Opfer von hinten an
Die Seniorin befand sich auf dem Heimweg, als der Täter sie in der Geestemünder Straße im Bremer Stadtteil Walle von hinten überraschte.
Der Mann versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen.
Die 71-Jährige wehrte sich und hielt ihre Tasche fest, woraufhin ein Gerangel entstand. In dessen Verlauf stürzte die Frau zu Boden.
Mehrere Messerstiche bei Gerangel
Der Angreifer zog daraufhin ein Messer und stach mehrfach auf die Unterarme der Frau ein.
Anschließend flüchtete er mit der Beute. Die Verletzungen führten zu einer stark blutenden Schnittwunde, zudem war die Seniorin kurzzeitig nicht ansprechbar.
Alarmierte Polizei- und Rettungskräfte leisteten sofort Erste Hilfe.
Notoperation im Krankenhaus
Nach der Erstversorgung brachten Rettungskräfte die 71-Jährige in ein Krankenhaus. Dort führten Ärzte eine Notoperation durch. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Frau machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben.
Reisepass führt Polizei zum Tatverdächtigen
Bemerkenswert zeigte sich der Mut der Seniorin:
Während des Gerangels gelang es ihr, dem Täter einen Reisepass zu entreißen. Dieses entscheidende Beweisstück führte Spezialeinsatzkräfte direkt zu einem 31 Jahre alten Tatverdächtigen. Beamte nahmen den Mann kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift fest.
Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte mehrere Beweismittel sicher.
Gegen den 31-Jährigen prüfen die Ermittler derzeit Haftgründe. Noch am selben Tag soll er einem Haftrichter vorgeführt werden.
Polizei ermittelt wegen schweren Raubes
Die Polizei Bremen ermittelt wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung. Der Fall sorgt in Bremen-Walle für große Bestürzung und verdeutlicht erneut die Gefahren von Straßenkriminalität, insbesondere für ältere Menschen.
