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Missbrauchsskandal an Uniklinik Essen: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Krankenpfleger

12. Dezember 2025 2 minutes read
Missbrauchsskandal Uniklinik Essen

Missbrauchsskandal an der Uniklinik Essen: Anklage gegen Krankenpfleger

Ein schwerer Missbrauchsskandal an der Uniklinik Essen erschüttert Nordrhein-Westfalen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 32-jährigen Krankenpfleger aus Dortmund erhoben. Die Ermittler werfen ihm vor, über Jahre hinweg Patienten sexuell missbraucht zu haben, während diese unter Vollnarkose standen oder sich im künstlichen Koma befanden. Unter den Opfern soll sich auch ein 14-jähriges Kind befinden.

Schwere Vorwürfe gegen Intensivpfleger

Nach Angaben des Landgerichts Essen soll der Beschuldigte zwischen April 2017 und August 2025 mindestens fünf Patienten geschädigt haben. Vier Opfer waren weiblich, eines männlich. Die bekannten Altersangaben liegen bei 14, 28, 35 und 43 Jahren. Das fünfte Opfer blieb bislang anonym. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vier Fälle von Vergewaltigung vor.

Die Taten ereigneten sich laut Anklage in Situationen völliger Wehrlosigkeit. Während medizinischer Eingriffe nutzte der Pfleger die Narkosezustände der Patienten aus. Eine Gerichtssprecherin stellte klar: „Die Patienten waren hilflos und nicht bei Bewusstsein.“

Taten an mehreren Kliniken in NRW

Seit April 2025 arbeitete der Beschuldigte an der Uniklinik Essen. Drei der mutmaßlichen Vergewaltigungen sollen dort stattgefunden haben. Eine weitere Tat ereignete sich in einem anderen Krankenhaus. Der Mann war über eine Zeitarbeitsfirma in zahlreichen Kliniken in Nordrhein-Westfalen tätig, darunter in Münster, Gelsenkirchen und Bochum. Insgesamt soll er für rund zehn Arbeitgeber gearbeitet haben.

Weitere Berichte zu laufenden Ermittlungen findest Du auch in unserem Bereich Deutschland sowie unter Fahndungen.

Videos und schwere Zusatzvorwürfe

Besonders belastend wirken die digitalen Beweise. Ermittler fanden bei einer Durchsuchung der Wohnung mehrere Datenträger. Darauf entdeckten sie Videos und Fotos, die den sexuellen Missbrauch betäubter Patienten zeigen sollen. Zusätzlich wirft die Staatsanwaltschaft dem Pfleger den Besitz und die Verbreitung von kinderpornografischem Material vor.

Eine 30-jährige Bekannte soll belastendes Material erhalten haben. Gegen sie erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Beihilfe. Die Ermittlungen führte unter anderem die Polizei in Zusammenarbeit mit der Polizei NRW sowie der Justiz NRW.

Untersuchungshaft und möglicher Prozessbeginn

Anfang August nahmen Einsatzkräfte den Verdächtigen in Dortmund fest. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Das Landgericht Essen prüft aktuell die Zulassung der Anklage. Bei einer positiven Entscheidung könnte der Prozess bereits im Frühjahr beginnen.

Der Missbrauchsskandal an der Uniklinik Essen wirft erneut Fragen zur Kontrolle von medizinischem Personal und zur Patientensicherheit auf. Die Justiz steht nun vor der Aufgabe, die Vorwürfe lückenlos aufzuklären und mögliche weitere Opfer zu identifizieren.

Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unserer Rubrik News.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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