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Mit Schreckschusswaffe in der S-Bahn bedroht

Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag einen Mann fest, der einen Reisenden in einer S-Bahn mit einer Schreckschusswaffe und einem Messer bedrohte.

Gegen 00:45 Uhr gerieten die beiden Männer in einer S-Bahn der Linie 25 zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Wollankstraße in Streit. Der 41-jährige deutsche Staatsangehörige soll dabei den 19-Jährigen angestarrt haben, woraufhin dieser ihn zur Rede stellte. Daraufhin zog der 41-Jährige eine Schreckschusswaffe aus seiner Jackentasche und zielte damit auf den Heranwachsenden. Während Zeuginnen den Triebfahrzeugführer auf die Situation aufmerksam machten, gelang es dem 19-Jährigen den Angreifer zu entwaffnen. Dieser zog wiederum ein Messer und bedrohte den 19-Jährigen damit. Die Zeuginnen konnten ihn schließlich überreden, das Messer wegzustecken.

Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Polizei nahmen den 41-jährigen auf dem Bahnhof Wollankstraße vorläufig fest und übergaben ihn an die Bundespolizei.

Gegen den alkoholisierten Mann (1,3 Promille Atemalkoholgehalt) leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung ein. Die Schreckschusswaffe und das Messer beschlagnahmten die Einsatzkräfte. Einen kleinen Waffenschein konnte er vorlegen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Einsatzkräfte den 41-Jährigen auf freien Fuß.

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