Nationalgardistin nach Schussattacke in Washington gestorben
Die Schussattacke auf zwei Nationalgardisten am Mittwoch im Zentrum von Washington hat ein tödliches Ende genommen.
Die 20-jährige Soldatin Sarah Beckstrom erlag nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ihren schweren Verletzungen. Der Präsident bestätigte die Nachricht am Donnerstagnachmittag während eines Auftritts in Florida und sprach von einem „brutalen Angriff“.
Trump bestätigt Tod von Sarah Beckstrom
Trump erklärte, dass Beckstrom „eine hoch angesehene, junge und großartige Frau“ gewesen sei, die erst im Juni 2023 ihren Dienst angetreten habe. Er betonte mehrfach ihre herausragenden Leistungen und würdigte ihren Dienst. Zudem kündigte er an, Kontakt zur Familie aufzunehmen – ein Versprechen, das er nach eigenen Angaben kurze Zeit später einlöste. Er zeigte sich offen, an der Beisetzung der jungen Soldatin teilzunehmen.
Bereits zuvor hatte die „New York Times“ mit Beckstroms Vater gesprochen. „Ich halte gerade ihre Hand“, sagte Gary Beckstrom emotional. „Sie ist tödlich verwundet. Sie wird nicht wieder gesund werden.“ Auch ihr ehemaliger Partner, Adam Carr, würdigte sie gegenüber CNN als eine Frau mit „großem Herzen“, die „alles für jeden tun würde“.
Zweiter Soldat weiterhin in kritischem Zustand
Der zweite angeschossene Nationalgardist, der 24-jährige Andrew Wolfe, kämpft nach Angaben Trumps weiterhin um sein Leben. Er befinde sich in einem „sehr schlechten Zustand“. Trump hält sich derzeit in Palm Beach auf, wo er in seiner Residenz Mar-a-Lago das Thanksgiving-Fest verbringen will.
Angreifer aus Afghanistan eingereist
Die Tat ereignete sich am Mittwoch im Herzen der US-Hauptstadt. Die beiden Soldaten wurden durch Schüsse eines bewaffneten Mannes schwer verletzt. Der Verdächtige wurde kurz darauf festgenommen. Laut US-Medien war er im Jahr 2021 aus Afghanistan in die USA eingereist. Er soll zuvor mit der CIA und weiteren US-Regierungsstellen zusammengearbeitet haben.
Trump verurteilte den Angriff unmittelbar nach der Tat als „Akt des Bösen, des Hasses und des Terrors“. Er kündigte an, alle während der Amtszeit seines Vorgängers Joe Biden aus Afghanistan eingereisten Personen erneut überprüfen zu lassen. Auf die Frage, ob der mutmaßliche Täter abgeschoben werde, antwortete er: „Das schauen wir uns gerade an.“
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