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Nürnberg: Mann soll Zugbegleiterin und Reisende im RE 40 mit Spritze bedroht haben

13. August 2026 3 Minuten gelesen
Angriff mit Spritze im RE 40

Angriff mit Spritze in Regionalexpress!

Nürnberg – Ein Vorfall in einem Regionalexpress von Weiden nach Nürnberg beschäftigt die Bundespolizei. Ein 31-jähriger deutscher Staatsangehöriger soll am Mittwoch (12. August) eine Zugbegleiterin und drei Reisende mit einer Spritze bedroht haben. Die Ermittler prüfen unter anderem den Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Bedrohung.

Angriff mit Spritze im RE 40 kurz vor Nürnberg

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr im Regionalexpress RE 40 kurz vor der Einfahrt in den Nürnberger Hauptbahnhof. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zunächst zu einer Auseinandersetzung im Zug.

Eine 56-jährige Zugbegleiterin bemerkte den Konflikt und ging dazwischen. Sie wollte die Beteiligten voneinander trennen. Im weiteren Verlauf soll der 31-Jährige eine Spritze gezogen haben.

Nach Angaben der Bundespolizei soll der Mann anschließend mehrfach Stichbewegungen in Richtung des Oberkörpers der Zugbegleiterin sowie einer 15-Jährigen, eines 16-Jährigen und eines 25-Jährigen ausgeführt haben.

16-Jähriger weicht im letzten Moment aus

Besonders knapp verlief die Situation für den 16-jährigen Reisenden. Er konnte dem mutmaßlichen Angriff im letzten Moment ausweichen. Auch die Zugbegleiterin und die beiden weiteren Betroffenen erlitten keine Verletzungen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand soll der Tatverdächtige die Betroffenen zudem bedroht haben. Die Zugbegleiterin verständigte daraufhin die Bundespolizei.

Als die Einsatzkräfte am Nürnberger Hauptbahnhof eintrafen, hatte der 31-Jährige den Regionalexpress bereits verlassen. Die Beamten nahmen Ermittlungen auf und konnten den Tatverdächtigen schließlich identifizieren.

Weitere Meldungen zu Einsätzen der Bundespolizei findest Du in unserem News-Bereich. Bereits in der Vergangenheit beschäftigten gewaltsame Vorfälle den Nürnberger Hauptbahnhof. So berichteten wir über einen Mann mit einem schussbereiten Luftdruckgewehr im Nürnberger Hauptbahnhof sowie über einen eskalierten Streit am Bahnsteig des Hauptbahnhofs.

Bundespolizei nimmt 31-Jährigen an Wohnanschrift fest

Im Zuge der weiteren Ermittlungen nahm die Bundespolizei den 31-Jährigen an seiner Wohnanschrift fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Bedrohung. Informationen zur zuständigen Dienststelle stellt die Bundespolizeiinspektion Nürnberg bereit.

Auch bei einem früheren Vorfall im Nürnberger Hauptbahnhof ermittelte die Bundespolizei nach einer brutalen Attacke auf einen 23-Jährigen. Einen weiteren Fall mit Bahnmitarbeitern dokumentiert unser Bericht über einen Angriff auf Zugbegleiterinnen am Münchner Hauptbahnhof.

Begleiter soll Hakenkreuz auf Oberkörper gemalt haben

Im Zusammenhang mit dem Angriff mit Spritze im RE 40 stellten die Bundespolizisten noch einen weiteren Sachverhalt fest. Dabei richtet sich der Verdacht gegen einen 39-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der den 31-Jährigen begleitet haben soll.

Der 39-Jährige soll sich ein Hakenkreuz auf seinen entblößten Oberkörper gemalt haben. Anschließend soll er sich mit freiem Oberkörper durch das Zugabteil bewegt und mehreren Reisenden den Mittelfinger gezeigt haben.

Ermittlungen gegen beide Männer eingeleitet

Gegen den 39-Jährigen ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie wegen des Verdachts der Beleidigung.

Damit laufen nach dem Vorfall im Regionalexpress Ermittlungsverfahren gegen beide Männer. Die Bundespolizei prüft die Geschehnisse rund um den Angriff mit Spritze im RE 40.

Wer der Bundespolizei Hinweise zu Straftaten im Bereich der Bahn geben möchte, findet entsprechende Kontaktmöglichkeiten auf der offiziellen Hinweisseite der Bundespolizei.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

Erstellt mit Hilfe von KI

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