Öffentlichkeitsfahndung nach Körperverletzung in München-Pasing
Die ursprüngliche Meldung berichtet über einen Vorfall am Bahnhof München-Pasing, bei dem ein bislang unbekannter Mann im Sommer mit Pfefferspray mehrere Menschen verletzte. Diese Tat ereignete sich am 30. Juni gegen etwa 16:05 Uhr, doch erst jetzt suchte die Polizei mit Hilfe von Fotos nach dem Täter.
Nach den Angaben der Behörden sprühte der Gesuchte am Bahnhof ohne jeden erkennbaren Grund Pfefferspray in Richtung anderer Reisender. Dabei wurden ein 47-jähriger Mann aus Eritrea, ein 39-jähriger Ägypter und dessen achtjährige Tochter verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Anschließend flüchtete der Täter über den Hauptausgang in Richtung Bahnhofsvorplatz.
Die Bundespolizei veröffentlichte daraufhin Fahndungsbilder, um möglichst viele Menschen zu erreichen und Hinweise zu erhalten. Der Unbekannte wird folgendermaßen beschrieben:

- Alter: etwa 25–30 Jahre
- Größe: circa 170–175 cm
- Statur: schlank, etwa 70 kg
- Haare: schwarze, kurze, glatte Haare mit Scheitel rechts
- Aussehen: europäisch/südländischer Typ, dunkle Augen, schwarzer Oberlippen- und Kinnbart
- Bekleidung: schwarzes T-Shirt, schwarze Jeansshorts, schwarz-weiße Sneaker
- Sonstiges: schwarze Umhängetasche
Die Polizei veröffentlichte die Fotos auf Anordnung des Amtsgerichts München und bittet nun umfassend um Unterstützung. Personen, die Angaben zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Mannes machen können, sollen sich dringend bei der Bundespolizeiinspektion München unter 089/515550-0 melden oder jede andere Polizeidienststelle kontaktieren. Auch scheinbar unbedeutende Informationen können für die Ermittlungen hilfreich sein.
Die Behörden hoffen, dass gerade Menschen, die am Bahnhof Pasing am Tatzeitpunkt anwesend waren oder über Video- bzw. Fotoaufnahmen verfügen, wichtige Hinweise liefern können. Die Mitarbeit aus der Bevölkerung ist ein entscheidender Baustein, um den Täter zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.
Bislang fehlt von dem Gesuchten jede Spur. Deshalb ist die Fahndung mit Bildern und die Öffentlichkeitsbeteiligung besonders wichtig, damit dieser Fall aufgeklärt werden kann und mögliche Gefährder rechtzeitig ermittelt werden.
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