Outlook weltweit gestört!
Kein Login, verzögerte Nachrichten und nicht synchronisierte Postfächer: Eine umfangreiche Störung bei Microsoft hat weltweit zahlreiche Nutzer von Outlook und Microsoft 365 getroffen. Microsoft arbeitet weiter an der vollständigen Wiederherstellung von Exchange Online.
Outlook weltweit gestört: Diese Funktionen sind betroffen
Am Montagabend meldeten zahlreiche Nutzer Probleme mit Outlook und Exchange Online. Betroffene konnten sich teilweise nicht mehr anmelden, E-Mails nicht versenden oder eingehende Nachrichten nicht abrufen. Auch die Suche in Postfächern lieferte verzögerte, unvollständige oder keine Ergebnisse.
Die Störung traf sowohl private Nutzer als auch Unternehmen, die ihre Kommunikation über Microsoft 365 abwickeln. Teilweise konnten Administratoren zudem bestimmte Funktionen innerhalb der Verwaltung nicht aufrufen oder ausführen.
Auch Störungsportale verzeichneten innerhalb kurzer Zeit stark steigende Meldungszahlen. Weitere aktuelle Meldungen aus Deutschland finden Leser in unserer Rubrik Deutschland. Einen Überblick über neue Nachrichten bietet außerdem die Startseite von Blaulicht-Report.
Fehler in zentraler Authentifizierungskomponente
Microsoft führt den Vorfall unter der Kennung EX1464935. Nach Angaben zum Dienststatus löste ein Fehler innerhalb einer zentralen Authentifizierungskonfiguration die Probleme aus. Diese Komponente steuert unter anderem den Zugang zu Exchange Online und weiteren Diensten von Microsoft 365.
Wenn die Authentifizierung nicht ordnungsgemäß arbeitet, können Nutzer trotz korrekter Zugangsdaten nicht auf ihre Postfächer zugreifen. Dadurch treten Anmeldefehler, verzögerte Zustellungen und Probleme bei der Synchronisation auf.
Microsoft meldet schrittweise Verbesserungen
Microsoft startete betroffene Bereiche der Infrastruktur neu und spielte die Korrektur für die Authentifizierungskomponente erneut ein. Nach Angaben des Unternehmens zeigen die Messdaten schrittweise Verbesserungen. Die Techniker setzen diese Arbeiten in weiteren Teilen der Infrastruktur fort.
Die Outlook-Störung gilt allerdings noch nicht überall als vollständig behoben. Einige Nutzer müssen weiterhin mit Verzögerungen beim Versand und Empfang von E-Mails rechnen. Auch Suchfunktionen und einzelne Postfachaktionen können noch eingeschränkt arbeiten.
Den aktuellen Zustand der Dienste zeigt Microsoft auf seiner öffentlichen Statusseite. Unternehmenskunden erhalten zusätzliche Informationen im Service-Health-Bereich des Microsoft-365-Administrationscenters.
Was betroffene Outlook-Nutzer jetzt tun sollten
Da die Ursache in der Infrastruktur von Microsoft liegt, können Nutzer das Problem nicht selbst beheben. Ein Neustart der Outlook-Anwendung oder des Geräts kann nach einer Wiederherstellung dabei helfen, die Verbindung neu aufzubauen.
Betroffene sollten jedoch weder ihr Passwort ändern noch ihre Kontoeinstellungen löschen oder Outlook neu installieren. Solche Eingriffe beheben die serverseitige Störung nicht und können zusätzliche Probleme verursachen.
Wer eine E-Mail bereits abgeschickt hat, sollte sie nicht mehrfach erneut versenden. Sobald Microsoft die Rückstände verarbeitet, könnten sonst mehrere identische Nachrichten beim Empfänger eintreffen.
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Erstellt mit Hilfe von KI
