Großflächige Graffiti-Attacke im Bahnhof Cochem
Im Bahnhof Cochem kam es zu einer erheblichen Sachbeschädigung an einem dort abgestellten Personenzug. Bisher unbekannte Täter besprühten den Zug auf einer Gesamtfläche von rund 50 Quadratmetern mit Farbe. Die Tat sorgte nicht nur für einen hohen Sachschaden, sondern auch für erheblichen Aufwand bei der Reinigung und Instandsetzung des Fahrzeugs.
Tatzeitraum bislang unklar
Die Farbschmierereien stellte die Bundespolizei am 17. Januar 2026 fest. Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich die Tat in einem bislang nicht genau eingegrenzten Zeitraum zuvor. Ermittler gehen davon aus, dass die Täter den Zug gezielt auswählten und ungestört handeln konnten.
Der entstandene Schaden beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf mehr als 2.500 Euro. Neben den Reinigungskosten entstehen der Bahn häufig weitere Ausfälle, da betroffene Züge vorübergehend nicht eingesetzt werden können.
Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Graffiti an Zügen stellt keine Bagatelle dar, sondern erfüllt regelmäßig den Straftatbestand der gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Gerade im Bahnbereich nehmen solche Delikte seit Jahren zu.
Immer wieder geraten Bahnhöfe und abgestellte Züge in den Fokus von Vandalen. Auch in anderen Regionen kam es zuletzt vermehrt zu ähnlichen Vorfällen, wie Berichte aus dem Bereich Deutschland und aktuelle Meldungen unter News zeigen.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Bundespolizei setzt bei der Aufklärung auf die Unterstützung der Bevölkerung. Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Bahnhofs Cochem beobachtet haben, sollen sich melden.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei Trier unter der Rufnummer 0651 43678-0 entgegen. Jeder Hinweis kann dazu beitragen, die Täter zu identifizieren und weitere Schäden zu verhindern.
Vandalismus belastet Bahn und Allgemeinheit
Graffiti an Zügen verursacht nicht nur hohe Kosten, sondern beeinträchtigt auch den regulären Bahnverkehr. Fahrgäste müssen mit Verspätungen oder Zugausfällen rechnen. Die Bahn investiert jährlich Millionenbeträge in Prävention, Reinigung und Sicherheitstechnik, um solche Taten einzudämmen.
Die Ermittlungen im Fall Bahnhof Cochem dauern an. Ob es Zusammenhänge zu weiteren Sachbeschädigungen im Bahnnetz gibt, prüft die Bundespolizei derzeit.
