18 Verletzte nach Streitigkeiten mit Tierabwehrspray
Dortmund. Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen hat am Mittwochmittag, 16. September, einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Eine 19-jährige Dortmunderin soll im Eingangsbereich eines Supermarktes an der Gleiwitzstraße in Dortmund-Scharnhorst Tierabwehrspray versprüht haben. Der Sprühnebel verletzte insgesamt 18 Menschen.
Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei trafen gegen 12 Uhr zwei Gruppen mit jeweils drei Personen im Eingangsbereich des Supermarktes aufeinander. Zwischen den Beteiligten entwickelten sich zunächst Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf setzte die 19-Jährige das Tierabwehrspray ein und sprühte damit in Richtung der anderen Gruppe.
Der Sprühnebel breitete sich anschließend im Eingangsbereich aus. Dadurch erlitten insgesamt 18 Menschen im Alter zwischen fünf und 78 Jahren Verletzungen. Rettungskräfte brachten zwei Betroffene zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Die Feuerwehr kümmerte sich vor Ort um die verletzten Personen.
Backwaren im Wert von rund 2.500 Euro verunreinigt
Die Pfefferspray-Attacke im Supermarkt hatte auch erhebliche Folgen für den Bäcker im Eingangsbereich. Das Spray kontaminierte nach Angaben von Zeugen zahlreiche Backwaren. Betroffen waren demnach Brötchen, Brote und Kuchenstücke.
Die verunreinigten Lebensmittel konnten nicht mehr verkauft oder verzehrt werden. Nach einer ersten Schätzung entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.500 Euro. Weitere aktuelle Meldungen finden Leser in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.
Feuerwehr führt Messungen im Supermarkt durch
Die Feuerwehr untersuchte die betroffenen Räume und führte Messungen durch. Nach kurzer Zeit konnte der Supermarkt wieder öffnen. Hinweise auf eine weiterhin bestehende Belastung ergaben die Messungen nicht.
Die Polizei nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Welche Hintergründe zu dem Streit zwischen den beiden Gruppen führten, geht aus der bisherigen Mitteilung nicht hervor. Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei Dortmund auf ihrer Internetseite.
Die Pfefferspray-Attacke im Supermarkt traf neben den unmittelbar beteiligten Personen auch zahlreiche unbeteiligte Kunden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
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Erstellt mit Hilfe von KI
