Pfefferspray-Vorfall an Schule in Thalfang sorgt für Großeinsatz
Am heutigen Donnerstag, 22. Januar, kam es gegen 13 Uhr zu einem sicherheitsrelevanten Zwischenfall an der Erbeskopf-Realschule plus in Thalfang. In mehreren Klassenräumen versprühte eine bislang verantwortliche Person Pfefferspray und löste damit einen umfangreichen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus.
Schüler und Lehrkräfte klagen über Atemwegsreizungen
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie mehrere Lehrkräfte litten nach dem Reizgas-Vorfall unter akuten Atemwegsreizungen. Betroffene klagten über Husten, tränende Augen und Atembeschwerden. Einsatzkräfte evakuierten Teile des Schulgebäudes, um weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern.
Der Rettungsdienst sichtete die Betroffenen vor Ort. Nach aktuellem Stand mussten mehrere Personen medizinisch betreut werden. Schwere Verletzungen meldeten die Einsatzkräfte bislang nicht.
13-jähriger Schüler steht im Fokus der Ermittlungen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll ein 13-jähriger Schüler der Erbeskopf-Realschule plus das Pfefferspray in den Klassenräumen versprüht haben. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungen ein und klärt derzeit die genauen Umstände sowie das Motiv des Jugendlichen.
Da es sich um einen minderjährigen Tatverdächtigen handelt, laufen die Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten und den zuständigen Behörden.
Anlaufstelle für Eltern eingerichtet
Um die Situation zu koordinieren und Eltern zu informieren, richteten die Einsatzkräfte eine Anlaufstelle im Bereich der Verkehrsübungsfläche sowie an der Haltestelle der Schulbusse ein. Eltern können dort Informationen zum Zustand ihrer Kinder erhalten und weitere Schritte abstimmen.
Mehrere Organisationen im Einsatz
Kräfte der Polizei Rheinland-Pfalz, der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes befanden sich im Einsatz. Die Feuerwehr belüftet die betroffenen Klassenräume, um das Reizgas vollständig zu entfernen.
Ermittlungen dauern an
Die Ermittlungen zum Pfefferspray-Vorfall an der Schule in Thalfang dauern an. Die Polizei prüft, wie der Schüler an das Reizgas gelangte und ob weitere Personen beteiligt waren. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird die Öffentlichkeit informiert.
