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Polizei sucht Tuberkulose-Kranke in Berlin

16. Februar 2026 3 minutes read
Raubüberfall in Kerpen

Polizei sucht Tuberkulose-Kranke in Berlin: Patienten fliehen immer wieder aus Kliniken

Berlin kämpft mit einem heiklen Problem: Immer wieder brechen Tuberkulose-Patienten ihre Behandlung ab und verschwinden aus Kliniken. Deshalb startet die Polizei in Berlin erneut Fahndungen nach Erkrankten, die sich einer angeordneten Isolation entziehen. Die Lage betrifft vor allem die Zeit nach der Einweisung, weil die Therapie lange dauert und konsequentes Durchhalten verlangt.

Nach Angaben aus dem Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses registrierte die Hauptstadt in den vergangenen Jahren rund 300 bis 350 Tuberkulose-Fälle pro Jahr. Für 2025 meldeten die Behörden 325 erfasste Erkrankungen. Tuberkulose gilt als bakterielle Infektion, die sich über Tröpfchen übertragen kann. Deshalb zählt schnelle Behandlung unter Isolationsbedingungen im Krankenhaus zu den wichtigsten Maßnahmen.

Gesundheitsamt Lichtenberg steuert Testung und Versorgung

Das Gesundheitsamt Lichtenberg koordiniert in Berlin zentral die Testung sowie die medizinische Versorgung von Infizierten. Nach der Akutphase, die je nach Verlauf zwei bis acht Wochen dauern kann, folgt eine lange Medikamententherapie. Sie zieht sich meist über mindestens sechs bis zwölf Monate. Genau diese Dauer bringt viele Betroffene an Grenzen.

Therapie dauert lange – und viele Patienten steigen aus

Der Leiter des Zentrums für tuberkulosekranke Menschen in Lichtenberg, Sebastian Dietrich, beschrieb die täglichen Schwierigkeiten im Ausschuss sehr deutlich: Er ordnet Isolation an, aber er kann sie kaum durchsetzen. Außerdem kämpft das Team mit fehlender Therapietreue. Viele Betroffene leiden zusätzlich unter Alkohol- oder Drogenproblemen, und deshalb brechen sie die Behandlung häufiger ab.

Dietrich schilderte zudem, dass Fluchten aus Kliniken regelmäßig passieren. Die Polizei bringt Gesuchte zwar zurück ins Krankenhaus, aber manche verlassen die Einrichtung kurz darauf erneut. Die Behörden prüfen deshalb, ob die Polizei besonders renitente Patienten künftig bewachen kann. Das klärt aktuell eine Rechtsabteilung. Das Zentrum bringt besonders schwierige Fälle inzwischen auch in einer Klinik in Bayern unter.

Warum Tuberkulose auch Jahre später ausbrechen kann

Mediziner warnen außerdem vor einem weiteren Risiko: Eine Infektion kann lange im Körper schlummern, ohne Beschwerden auszulösen. Jahrzehnte später kann die Krankheit dann doch ausbrechen. Das betrifft auch Menschen, die sich bereits als Kinder angesteckt haben. Gleichzeitig sehen Experten in Berlin eine höhere Belastung als im Bundesdurchschnitt, was das Ziel der WHO, Tuberkulose bis 2035 deutlich zurückzudrängen, zusätzlich erschwert.

Mehr Hintergründe und aktuelle Entwicklungen findest Du auch in unseren Rubriken Berlin, Deutschland und Fahndung. Offizielle Infos zu Tuberkulose stellt das Robert Koch-Institut (RKI) bereit, und zur aktuellen Lage berichtet auch das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK).

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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