Silvesternacht 2025/2026: Polizei Südosthessen setzt auf starke Präsenz und klare Regeln
Raclette, „Dinner for One“ oder ausgelassene Feiern mit Freunden gehören für viele Menschen fest zum Jahreswechsel. Damit die Silvesternacht 2025/2026 in Südosthessen sicher und friedlich verläuft, bereitet sich das Polizeipräsidium Südosthessen auch in diesem Jahr mit einem deutlich erhöhten Kräfteansatz auf den Einsatz vor.
In der gesamten Region begleiten zahlreiche Veranstaltungen den Jahreswechsel. Neben großen, organisierten Events finden auch private Feiern sowie spontane Zusammenkünfte auf öffentlichen Straßen und Plätzen statt. Gerade diese unkoordinierten Treffen bergen besondere Risiken, da häufig technische Sicherungen fehlen und der Zugang unkontrolliert erfolgt.
Innenstädte und bekannte Treffpunkte im Fokus
Die Polizei rechnet erneut mit einem erhöhten Straftatenaufkommen im öffentlichen Raum, insbesondere durch unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik, Alkohol und das Auftreten sogenannter eventorientierter Personen. Aus diesem Grund zeigt das Polizeipräsidium Südosthessen gemeinsam mit dem Hessischen Polizeipräsidium Einsatz sowie den kommunalen Ordnungsbehörden verstärkt Präsenz.
Besonders frequentierte Bereiche wie Innenstädte, Plätze und bekannte Treffpunkte stehen im Mittelpunkt der Maßnahmen. Ziel ist es, Menschen und Sachwerte zu schützen und Straftaten konsequent zu verhindern.
Null-Toleranz bei Angriffen auf Einsatzkräfte
Polizeipressesprecher Thomas Leipold betont ausdrücklich, dass Angriffe auf Einsatzkräfte auch in der Silvesternacht 2025/2026 nicht geduldet werden. Die Polizei verfolgt eine klare Null-Toleranz-Strategie gegenüber Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.
Die Erfahrungen aus dem Jahreswechsel 2024/2025, unter anderem mit schweren Ausschreitungen in Obertshausen, haben gezeigt, wie wichtig konsequentes Einschreiten ist. Damals ermittelten die Behörden insgesamt 21 Tatverdächtige.
Feuerwerk nur mit Verantwortung und Rücksicht
Wie in jedem Jahr weist die Polizei eindringlich auf die geltenden Regeln beim Abbrennen von Feuerwerk hin. Pyrotechnische Gegenstände dürfen ausschließlich im erlaubten Zeitraum am 31. Dezember und 1. Januar gezündet werden. Zudem gelten bundesweit Verbote in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie besonders brandgefährdeten Gebäuden.
In Städten mit historischer Bausubstanz wie Hanau, Gelnhausen oder Seligenstadt bestehen teilweise weitergehende Feuerwerksverbote, insbesondere in Altstadtbereichen. Bürgerinnen und Bürger sollten sich vorab informieren.
Messerverbot und erhöhte Kontrollen
Zusätzlich gilt bundesweit seit dem 31. Oktober 2024 ein umfassendes Messerverbot bei öffentlichen Veranstaltungen sowie im öffentlichen Personenverkehr. Die Polizei appelliert darüber hinaus, grundsätzlich keine Waffen mitzuführen.
Mit Blick auf die hohe Belastung aller Einsatzkräfte ruft die Polizei zu verantwortungsvollem Feiern, gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme auf. Nur so lässt sich ein friedlicher und sicherer Start ins neue Jahr gewährleisten.
Weitere Informationen zu Polizeieinsätzen findest Du auch in unserem Bereich News, zu regionalen Lagen unter Deutschland sowie zu aktuellen Vorfällen im Straßenverkehr unter Verkehr. Offizielle Hinweise stellt unter anderem die Polizei Hessen bereit.
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