Leverkusen – Zwei Vorfälle an der Villa des Goman-Clans sorgen für Aufsehen. Erst zündete ein Unbekannter den Eingangsbereich an. Wenige Tage später tauchte eine Übungsgranate vor der Haustür auf. Nun erhält Clan-Chef Jan Goman (72) laut einem Medienbericht offenbar Polizeischutz.
Zwei Anschläge auf Villa des Goman-Clans in Leverkusen
Der Goman-Clan in Leverkusen beschäftigt die Ermittler seit Jahrzehnten. Mitglieder der Großfamilie gerieten immer wieder wegen verschiedener Straftaten ins Visier der Polizei.
Doch jetzt steht das Familienoberhaupt offenbar selbst im Mittelpunkt einer Bedrohungslage. Berichten zufolge, kam es innerhalb weniger Tage zu zwei Vorfällen an der Villa im Stadtteil Schlebusch.
Am 24. September 2026 soll ein Unbekannter den Eingangsbereich des Hauses angezündet haben. Rund zehn Tage später legte ein Unbekannter nachts eine Übungsgranate vor der Haustür ab.
Die Granate enthielt laut Bericht keinen funktionsfähigen Sprengsatz. Dennoch nehmen die Ermittler die Vorfälle offenbar ernst.
Polizei schützt offenbar Clan-Chef Jan Goman
Nach Informationen von BILD erhält der 72-jährige Jan Goman, auch bekannt als „Morro“, inzwischen offenbar Polizeischutz. Die Maßnahmen sollen auch mehrere Angehörige betreffen.
Nach den Vorfällen stand dem Bericht zufolge zunächst ein Streifenwagen vor dem Anwesen. Später soll ein ziviles Polizeifahrzeug diese Aufgabe übernommen haben.
Goman bestätigte gegenüber BILD, dass Polizeibeamte bei seiner Familie vorbeischauen. Besonders nachts sollen die Beamten die Umgebung kontrollieren.
Allerdings bestätigte die Polizei Köln die konkreten Schutzmaßnahmen auf Nachfrage nicht. Die Behörde äußert sich grundsätzlich nicht zu Art und Umfang möglicher Sicherheitsvorkehrungen.
Clan-Chef spricht über mögliche Bedrohung
Der 72-Jährige zeigte sich im Gespräch mit BILD überrascht über die Vorfälle. Er erklärte, dass er seit rund 40 Jahren in dem Haus lebe und niemandem etwas getan habe.
Außerdem sagte Goman, dass er den Polizeischutz nicht selbst beantragt habe. Vielmehr habe die Polizei die Maßnahmen nach seiner Darstellung eigenständig angeordnet.
Auf die Frage nach möglichen Angreifern erklärte er, dass er keine Angst habe. Gleichzeitig äußerte er sich gegenüber BILD über seinen Waffenbesitz und drohte möglichen Angreifern mit Schusswaffengewalt.
Goman-Clan geriet mehrfach ins Visier der Ermittler
Der Goman-Clan in Leverkusen ist seit vielen Jahren Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Dabei ging es unter anderem um Betrugsdelikte, Geldwäsche und Diebstähle.
Auch Michael Goman (49), ein Sohn des Familienoberhaupts, stand bereits vor Gericht. Laut Berichten verbüßte er eine achtjährige Haftstrafe wegen Geldwäsche und Betrugs.
Zu Ostern kam es außerdem zu einer Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der Großfamilie und Polizeibeamten. Dabei erlitten mehrere Einsatzkräfte Verletzungen.
Wer steckt hinter den Vorfällen in Leverkusen?
Wer für die beiden Vorfälle an der Villa verantwortlich ist, geht aus dem Bericht nicht hervor. Auch mögliche Hintergründe bleiben bislang offen.
Der Goman-Clan in Leverkusen steht damit erneut im öffentlichen Fokus. Diesmal geht es allerdings um mögliche Bedrohungen gegen das Familienoberhaupt und dessen Angehörige.
Ob die Polizei die mutmaßlichen Schutzmaßnahmen fortsetzt, ist nicht bekannt.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
