Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen). Nach einer schweren BMW-Attacke auf eine Menschengruppe stehen jetzt Wohnhäuser beteiligter Großfamilien unter Polizeischutz. Streifenwagen sichern die Gebäude in Neustadt am Rübenberge. Hintergrund ist ein Vorfall, bei dem mindestens fünf Menschen Verletzungen erlitten.
Polizeischutz nach BMW-Attacke in Niedersachsen
Die Polizei Hannover hat Schutzmaßnahmen an den Wohnhäusern der beteiligten Familien getroffen. Streifenwagen stehen vor den Gebäuden und sollen für Sicherheit sorgen.
Ein Polizeisprecher bestätigte die Schutzmaßnahmen. Allerdings wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Einzelheiten nennen.
Auto fährt gezielt in Menschengruppe – Polizei schießt auf Wagen, Täter flüchten
Wohnhäuser der Großfamilien liegen nah beieinander
Die Situation ist besonders angespannt, weil die beteiligten Familien in unmittelbarer Nähe wohnen. Zwischen zwei der betreffenden Wohnhäuser liegen lediglich rund 800 Meter.
Frauen einer der Familien bestätigten gegenüber BILD außerdem, dass sich mehrere Angehörige im Krankenhaus befinden.
Ob ein Streit zwischen den Familien hinter der Autoattacke steckt, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen.
BMW fuhr mehrfach in eine Menschengruppe
Auslöser für den Polizeischutz ist ein Vorfall in der Mecklenhorster Straße. Dort fuhr ein dunkler, sportlicher BMW gegen 23.30 Uhr in eine Menschengruppe.
Nach den vorliegenden Berichten erfasste das Fahrzeug mehrere Personen. Anschließend steuerte der Fahrer den BMW erneut in die Gruppe.
Polizisten bemerkten den Vorfall während einer Verkehrskontrolle in der Nähe. Sie griffen ein und gaben mehrere Schüsse ab, um das Fahrzeug zu stoppen.
Mindestens fünf Menschen erlitten Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in verschiedene Krankenhäuser.
Drei Festnahmen nach der Autoattacke
Der oder die Insassen des BMW flüchteten zu Fuß. Die Polizei suchte daraufhin mit Hunden und einem Hubschrauber nach den Flüchtigen. Die Fahndung blieb zunächst erfolglos.
An der Wohnanschrift des Fahrzeughalters nahmen Einsatzkräfte drei Menschen fest. Ob diese Personen an der Attacke beteiligt waren, müssen die Ermittler noch klären.
Polizeischutz bleibt im Mittelpunkt der Ermittlungen
Nach Angaben der Polizei gehören die Beteiligten zu Großfamilien. Teile dieser Familien fielen bereits im Zusammenhang mit Clankriminalität auf.
Die Ermittler prüfen nun mögliche Zusammenhänge zwischen den Familien und der Autoattacke. Gleichzeitig trifft die Polizei weiterhin Schutzmaßnahmen an den Wohnhäusern.
Nach bisherigen Polizeiangaben bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Ermittlungen dauern an.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
