Pornhub Nutzerdaten Erpressung: Hacker drohen mit Leak von Millionen Datensätzen
Pornhub wird erpresst
Eine neue Pornhub Nutzerdaten Erpressung sorgt für Aufsehen. Cyberkriminelle behaupten, sie hätten massenhaft Nutzerdaten erbeutet. Außerdem drohen sie mit einer Veröffentlichung, falls kein Geld fließt. Solche Drohungen setzen Betroffene oft enorm unter Druck, und genau darauf zielen die Täter ab.
Was die Täter behaupten
Nach Medienberichten soll eine bekannte Hackergruppe hinter dem Angriff stehen. Sie spricht von einem Datensatz in sehr großer Größenordnung. Genannt werden dabei unter anderem E-Mail-Adressen sowie technische Nutzungsdaten. Außerdem steht im Raum, dass auch Aktivitäten von zahlenden Accounts betroffen sein könnten. Wichtig bleibt jedoch: Täter übertreiben bei Erpressungen häufig, weil sie Angst erzeugen wollen.
Datenklau über Drittanbieter als Risiko
Bei Vorfällen dieser Art geht es nicht immer um einen direkten Einbruch in die Plattform selbst. Oft nutzen Dienste externe Anbieter für Analyse oder Auswertung. Genau dort entstehen zusätzliche Angriffsflächen, und deshalb raten Experten zu besonderer Vorsicht. Wenn Kriminelle an solche Daten gelangen, können sie sie für gezielte Betrugsversuche verwenden.
Warum solche Daten so gefährlich sind
Schon eine Kombination aus E-Mail-Adresse und Nutzungsverhalten reicht für sehr überzeugendes Phishing. Außerdem bauen Täter daraus Erpressungs-Mails, die wie „Beweise“ wirken sollen. Deshalb zählt bei einer Pornhub Nutzerdaten Erpressung vor allem eins: Ruhe bewahren, und dann konsequent absichern.
So schützt Du Dich jetzt konkret
Wenn Du dort jemals ein Konto genutzt hast, ändere vorsorglich Passwörter bei wichtigen Diensten. Nutze dabei ein einzigartiges Passwort, und aktiviere überall 2FA, wo es geht. Außerdem solltest Du bei verdächtigen E-Mails nie auf Links klicken. Und falls jemand Geld fordert, zahle nicht, sondern dokumentiere alles.
- Prüfe Deine Postfächer auf neue, ungewöhnliche Mails und SMS.
- Aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung bei E-Mail und wichtigen Accounts.
- Nutze einen Passwort-Manager und setze lange, einzigartige Passwörter.
- Melde Erpressung und Phishing bei den zuständigen Stellen.
Hilfreiche Hinweise findest Du auch bei offiziellen Stellen: BSI-Checkliste zu Phishing, bei Polizei-Beratung: Checkliste Phishing sowie bei der Verbraucherzentrale zu Erpressungs-Mails.
Mehr Meldungen aus Deutschland liest Du in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Fahndungen findest Du außerdem hier: Fahndung.
Unterm Strich zeigt der Fall erneut, wie schnell sich digitale Erpressung zuspitzt. Und deshalb gilt bei jeder Pornhub Nutzerdaten Erpressung: schnell absichern, nichts bezahlen und Betrugsversuche melden. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.
