Bahnunfall in Fritzla
Ein schwerer Bahnunfall in Fritzlar ereignete sich am Freitagvormittag (5. Juni) gegen 11:30 Uhr am unbeschrankten Bahnübergang in der Pappelallee. Ein Regionalexpress kollidierte dort mit einem Pkw. Der Fahrer des Fahrzeugs erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Regionalexpress konnte Zusammenstoß nicht mehr verhindern
Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 71-jähriger Mann mit seinem Pkw den durch ein Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang in der Pappelallee. Offenbar bemerkte er den herannahenden Regionalexpress nicht rechtzeitig.
Der Zug befand sich auf der Strecke von Bad Wildungen nach Fritzlar. Der Lokführer reagierte umgehend, gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Trotz dieser Maßnahmen konnte der Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden.
Feuerwehr befreit Fahrer aus dem Fahrzeug
Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der Pkw-Fahrer lebensgefährliche Verletzungen zu. Einsatzkräfte der Feuerwehr Fritzlar befreiten den Mann aus seinem Fahrzeug.
Anschließend transportierte ein Rettungshubschrauber den Schwerverletzten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.
Mehrere Verletzte im Regionalexpress
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich insgesamt 21 Personen im Regionalexpress, darunter 16 Erwachsene und 5 Kinder.
Vier Personen im Zug erlitten nach bisherigen Angaben leichte Verletzungen. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand der Betroffenen liegen derzeit nicht vor.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen zur genauen Ursache des Bahnunfalls in Fritzlar aufgenommen. Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang, der durch ein Andreaskreuz gesichert ist.
Weitere Informationen werden nach Abschluss der laufenden Ermittlungen erwartet.
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Informationen zur Bahnsicherheit stellt die Deutsche Bahn bereit. Hinweise zu Rettungs- und Feuerwehreinsätzen finden Interessierte zudem bei der Feuerwehr Fritzlar.
