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Reizstoff-Attacke in Jugendherberge: 31 Menschen verletzt

10. September 2026 2 Minuten gelesen
Reizstoff-Attacke in Berliner Jugendherberge

Reizstoff-Attacke in Jugendherberge: 31 Menschen verletzt

Berlin-Mitte. Eine Auseinandersetzung in einer Jugendherberge an der Köpenicker Straße hat am Mittwochnachmittag einen umfangreichen Polizei- und Rettungseinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei erlitten insgesamt 31 Personen Reizungen der Augen und Atemwege. Rettungskräfte brachten zwei Jugendliche zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Reizstoff-Attacke in Berliner Jugendherberge ereignete sich gegen 17:45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich eine etwa dreißigköpfige Schülergruppe sowie Lehrkräfte aus Nordrhein-Westfalen in der Unterkunft auf. Die Jugendlichen waren zwischen 15 und 17 Jahre alt.

Unbekannte klopfen gegen mehrere Zimmertüren

Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen betrat eine acht- bis zehnköpfige Gruppe die Jugendherberge. Auf einem Stockwerk klopften die Unbekannten lautstark gegen mehrere Zimmertüren der Schülergruppe.

Als Mitglieder der Gruppe die Türen öffneten, entwickelten sich verbale Streitigkeiten. Anschließend gingen die Tatverdächtigen in ein weiteres Stockwerk und klopften dort erneut gegen mehrere Zimmertüren.

Angreifer versprüht Reizstoff in Richtung der Jugendlichen

Nachdem sich auch dort Türen geöffnet hatten, sprühte einer der Unbekannten großflächig mit einem Reizstoffsprühgerät in Richtung der Jugendlichen. Darüber hinaus schubsten und rempelten die Angreifer mehrere Personen aus der Schülergruppe an.

Als die Tatverdächtigen bemerkten, dass jemand die Polizei alarmiert hatte, verließen sie die Unterkunft und flüchteten. Die Einsatzkräfte suchten anschließend den Nahbereich ab, konnten die Gruppe jedoch nicht mehr antreffen.

31 Menschen klagen über gesundheitliche Beschwerden

Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte klagten 31 Personen über Reizungen der Augen und Atemwege. Rettungskräfte versorgten die Betroffenen. Zwei Jugendliche kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber unterstützte den Einsatz nach der Reizstoff-Attacke in Berliner Jugendherberge.

Während des Einsatzes sperrten die Einsatzkräfte die Köpenicker Straße zwischen Adalbertstraße und Michaelkirchstraße für den Fahrzeugverkehr. Die Sperrung beeinträchtigte außerdem den Busverkehr der BVG.

Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen

Die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) ermittelt nun wegen Bedrohung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung. Die Tatverdächtigen blieben zunächst unbekannt. Die Ermittlungen zur Reizstoff-Attacke in Berliner Jugendherberge dauern an.

Weitere Meldungen aus Deutschland finden Leser in den Bereichen Deutschland und News. Informationen der zuständigen Behörde veröffentlicht die Polizei Berlin.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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