Robbe bei Grabau entdeckt: Spaziergängerin meldet Tier an der „Beste“
Grabau (Kreis Stormarn). Ein tierischer Besucher hat am Donnerstagmorgen (29. Januar 2026) für eine überraschende Entdeckung in der Nähe von Grabau gesorgt: Eine Robbe bei Grabau wurde an der „Beste“, einem kleinen Fluss im Kreis Stormarn, gesichtet. Eine Spaziergängerin bemerkte das Tier gegen 09:45 Uhr und alarmierte die Polizei, weil sie zunächst vermutete, die Robbe könnte in einer misslichen Lage stecken.
Spaziergängerin entdeckt Robbe am Fluss „Beste“
Nach Angaben der Polizei ging die Meldung am Vormittag ein, nachdem die Spaziergängerin das Tier am Ufer wahrgenommen hatte. Sie hatte den Eindruck, dass die Robbe bei Grabau möglicherweise eingeklemmt sein könnte. Vor Ort konnten die eingesetzten Beamten jedoch schnell Entwarnung geben.
Die Robbe bewegte sich frei und zeigte keine Anzeichen von Verletzungen oder Erschöpfung. Auch ihr äußeres Erscheinungsbild ließ keine Sorgen aufkommen: Das Tier wirkte gut genährt und machte einen insgesamt gesunden Eindruck.
Seehundbeauftragter gibt Entwarnung
Zusätzlich verständigten die Einsatzkräfte einen Seehundbeauftragten, um die Situation fachkundig einschätzen zu lassen. Nach der Begutachtung gab es keine Hinweise auf ein Problem. Der Experte hatte keine Bedenken, dass die Robbe bei Grabau an dieser Stelle bleiben konnte.
Solche Sichtungen kommen zwar nicht täglich vor, doch gerade in Norddeutschland tauchen Seehunde und Robben immer wieder an ungewöhnlichen Orten auf. Entscheidend bleibt dabei stets, dass das Tier nicht gestört oder bedrängt wird, damit es sich aus eigener Kraft weiterbewegen kann.
Wichtiger Hinweis: Abstand halten und nicht eingreifen
Wer ein Wildtier entdeckt, sollte grundsätzlich ruhig bleiben, ausreichend Abstand halten und das Tier nicht anfassen. Besonders bei Robben und Seehunden gilt: Auch wenn sie niedlich wirken, handelt es sich um Wildtiere, die Stress empfinden und sich im Zweifel verteidigen können. Bei Unsicherheit empfiehlt sich immer die Kontaktaufnahme mit Polizei oder zuständigen Stellen.
In diesem Fall endete der Einsatz mit einer positiven Nachricht: Der unerwartete Gast an der „Beste“ war offenbar wohlauf – und durfte bleiben.
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