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Saar-Hunsrück-Steig: Wanderin entkommt brutalem Angriff – Täter muss acht Jahre ins Gefängnis

7. Oktober 2026 3 Minuten gelesen
Angriff auf eine Wanderin

Nach dem Angriff auf eine Wanderin auf dem Saar-Hunsrück-Steig steht das Urteil fest: Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten verworfen. Damit bleibt es bei acht Jahren Freiheitsstrafe. Die Frau hatte sich trotz ihrer Verletzungen in den Wald retten und die Polizei verständigen können.

Bundesgerichtshof verwirft Revision des Angeklagten

Das Landgericht Saarbrücken verurteilte den Mann am 27. März 2026 wegen versuchten Mordes. Hinzu kamen ein besonders schwerer sexueller Übergriff mit versuchter Todesfolge sowie gefährliche Körperverletzung. Das Gericht wertete die Delikte als Tateinheit. Außerdem verpflichtete es den Angeklagten zur Zahlung von Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Gegen dieses Urteil legte der Mann Revision ein. Er stützte sein Rechtsmittel auf die sogenannte Sachrüge und beanstandete damit die rechtliche Bewertung des Urteils.

Der in Leipzig ansässige 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs prüfte die Entscheidung. Dabei fand er keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten. Mit Beschluss vom 15. September 2026 verwarf der Senat die Revision. Das Verfahren trägt das Aktenzeichen 6 StR 296/26.

Angriff auf eine Wanderin nach freundlichem Gespräch

Nach den Feststellungen des Landgerichts begann die Begegnung mit einem kurzen, freundlichen Gespräch. Anschließend entschloss sich der Mann, die Frau zum Oralverkehr zu zwingen. Die Geschädigte wanderte auf dem Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig und rechnete mit keinem Angriff.

Der Täter folgte ihr mit seinem Quad. Dann fuhr er sie von hinten um. Damit wollte er verhindern, dass sie flieht oder sich wehrt.

Anschließend schlug er ihr mehrfach mit einem Axtstiel gezielt und wuchtig auf den Kopf. Nach den gerichtlichen Feststellungen handelte er dabei mit Tötungsvorsatz. Er würgte die Frau, die sich gegen ihn wehrte, und griff ihr unter die Oberbekleidung an die Brust.

Verletzte Frau entkommt und alarmiert die Polizei

Während der Auseinandersetzung gab der Täter außerdem mehrere Schüsse aus einer CO2-Pistole im Bereich ihrer Schläfe ab. Trotz des Angriffs gelang es der verletzten Frau, aufzustehen und in den Wald zu fliehen.

Dort verständigte sie die Polizei. Der Angreifer suchte unterdessen nach ihr. Die alarmierten Polizeikräfte nahmen ihn während dieser Suche fest.

Urteil zum Angriff auf eine Wanderin bleibt bestehen

Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist das Urteil des Landgerichts Saarbrücken rechtskräftig. Neben der achtjährigen Freiheitsstrafe bleiben auch die Verpflichtungen zu Schmerzensgeld und Schadensersatz bestehen.

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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.

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