Horror-Fall in Hessen
Heusenstamm (Hessen) – Ende Februar sorgte der Fund einer zerstückelten Männerleiche in Mülltonnen eines Hauses in Heusenstamm für Entsetzen. Zunächst blieb das mögliche Motiv unklar. Jetzt nennt die Staatsanwaltschaft Darmstadt einen erschreckenden Verdacht: Eine heute 40 Jahre alte Frau soll den Mann im Rahmen eines satanistischen Rituals getötet haben.
Die Beschuldigte soll nach Erkenntnissen der Ermittler als Prostituierte gearbeitet haben. Sie steht unter Mordverdacht. Bereits am 21. Juli reichte die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Darmstadt einen Antrag im Sicherungsverfahren ein.
Ein solches Verfahren kommt in Betracht, wenn der Verdacht besteht, dass eine beschuldigte Person eine Tat begangen hat, aufgrund einer möglichen psychischen Erkrankung jedoch nur eingeschränkt oder gar nicht schuldfähig sein könnte.
Opfer soll für satanistisches Ritual zufällig ausgewählt worden sein
Besonders verstörend erscheint der bisherige Ermittlungsstand zur Auswahl des Opfers. Die Beschuldigte soll den Mann zufällig ausgewählt haben. Das Opfer soll nichts von den mutmaßlichen Plänen der Frau gewusst haben.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau den Mann tötete, anschließend seinen Leichnam zerstückelte und die Körperteile in Mülltonnen entsorgte. Weitere Einzelheiten zu dem mutmaßlichen satanistischen Ritual nannten die Ermittler bislang nicht.
Die zuständige Polizeistation Heusenstamm gehört zur Polizeidirektion Offenbach und zum Polizeipräsidium Südosthessen.
Zerstückelte Leiche in Mülltonnen gefunden
Die sterblichen Überreste des Mannes wurden am 25. Februar in einem Gebäude in Heusenstamm entdeckt. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten zunächst lediglich mitgeteilt, dass Körperteile im Umfeld von Mülltonnen gefunden worden seien.
Die Ermittler hielten Einzelheiten zunächst zurück, um Täterwissen zu schützen. Später wurde bekannt, dass die Leichenteile direkt in den Mülltonnen lagen.
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Beschuldigte an deutsch-polnischer Grenze festgenommen
Wenige Tage nach dem Fund nahmen Ermittler die damals 39 Jahre alte Beschuldigte in Schwedt in Brandenburg fest. Nach Angaben der Ermittler wollte sie dort zu Fuß die deutsch-polnische Grenze überqueren.
Mit dem Antrag im Sicherungsverfahren hält die Staatsanwaltschaft am Mordvorwurf fest. Über das weitere Verfahren muss sich nun das Landgericht Darmstadt befassen.
Ermittlungen zum möglichen Motiv
Der Verdacht auf ein satanistisches Ritual Heusenstamm stellt nach dem bislang bekannten Ermittlungsstand das mögliche Motiv für die Tötung dar. Die Ermittler veröffentlichten bislang keine weiteren Einzelheiten zu dem mutmaßlichen Ritual.
Auch die Frage nach der möglichen Schuldfähigkeit der Beschuldigten spielt für das weitere Verfahren eine zentrale Rolle. Das Sicherungsverfahren trägt dem Verdacht Rechnung, dass eine psychische Erkrankung die Schuldfähigkeit eingeschränkt oder ausgeschlossen haben könnte.
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Erstellt mit Hilfe von KI
