Schädel-Fund im Wald bei Wenden: Mordkommission nimmt Ermittlungen auf
Ein erschreckender Fund beschäftigt derzeit die Ermittlungsbehörden im Kreis Olpe. Mehrere Personen entdeckten am Samstagmittag (11.04.2026) bei einer Müllsammelaktion in einem Waldgebiet in der Gemeinde Wenden einen menschlichen Schädel.
Fund nahe der Autobahn 4
Die Fundstelle befindet sich unweit der Bundesautobahn 4. Nach dem Hinweis rückten Einsatzkräfte umgehend aus und sicherten den Bereich. Die Polizei leitete erste Maßnahmen ein, um die Identität der sterblichen Überreste zu klären.
Das Polizeipräsidium Hagen übernahm die Ermittlungen und richtete eine Mordkommission ein. Die Beamten gehen derzeit allen möglichen Spuren nach.
Ermittlungen in alle Richtungen
Die Ermittler prüfen intensiv, ob ein Zusammenhang zu einem bereits bekannten Tötungsdelikt besteht. Konkret geht es um den Fall einer 32-jährigen Eritreerin. In diesem Fall fanden Einsatzkräfte bereits am 17. November 2025 Hände der Frau auf der A45.
Wenige Tage später, am 28.11.2025, entdeckten Ermittler den Körper der Frau in einem Waldstück bei Monreal. Ob der jetzt gefundene Schädel zu diesem Fall gehört, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Identifizierung steht im Fokus
Die Spezialisten konzentrieren sich aktuell auf die forensische Auswertung des Fundes. Experten untersuchen den Schädel, um Hinweise auf die Identität sowie mögliche Todesumstände zu gewinnen.
Parallel dazu sichern Ermittler weitere Spuren am Fundort. Die Polizei arbeitet dabei eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.
Polizei hält sich bedeckt
Die Behörden geben derzeit bewusst nur wenige Details bekannt. Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei möchte mögliche Ermittlungserfolge nicht gefährden.
Weitere Informationen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die Bevölkerung wird gebeten, Hinweise an die Polizei weiterzugeben.
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